Verkehrs- und Gestaltungskonzept Breitestrasse Winterthur

Projektbeschrieb

Im Zusammenhang mit der Erneuerung von diversen Werkleitungen in der Breitestrasse (Abschnitt Breiteplatz bis Waldheim) und den damit verbundenen Eingriffen in den Strassenkörper besteht die Absicht, den Strassenquerschnitt umzugestalten und auf die aktuellen Bedürfnisse der Verkehrsteilnehmer und Anwohner abzustimmen.

Die Hauptelemente des Verkehrs- und Gestaltungskonzeptes bilden dabei ein reduzierter Strassenquerschnitt, ein optimiertes Betriebskonzept für den OeV, MIV und Langsamverkehr, sowie eine dem Charakter entsprechende, bauliche Gestaltung. Neben Verbesserungen von zum Teil offensichtlichen Mankos, wie abschnittsweise sehr schmale oder fehlende Trottoirs, wurde auch ein neuer Ansatz der Bushaltestellenanordnung vertieft ausgearbeitet.

Die Bushaltestellen sollen in Zukunft mehrheitlich als Fahrbahnhaltestellen aufgebildet werden. Das Überholen des stehenden Busses wird durch Mittelinselelemente mit Inselpfosten verhindert. Gleichzeitig dienen die Mittelinseln als geschützte Querungshilfen für Fussgänger und als optisches Führungs- und Gliederungselement. Im Rahmen des Gestaltungskonzeptes wurde ein spezielles Augenmerk auf den einheitlichen baulichen Umgang mit den Anschlüssen von Seitenstrassen (durchgezogener Gehweg in Form von Trottoirüberfahrten) sowie die einheitliche Materialisierung und Form der Elemente (Randsteine, Mittelinseln usw.) gelegt.

Das Verkehrs- und Gestaltungskonzept der Breitestrasse wurde einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt und könnte bei entsprechender Realisierung wegweisend werden für ähnliche, innerstädtische Aufgabenstellungen.
 

Leistungen der F. Preisig AG

  • Erarbeitung Verkehrs- und Gestaltungskonzept
    Phase Bauprojekt

Auftraggeber

Tiefbauamt Stadt Winterthur / Amt für Städtebau

Baukosten

CHF 10 Mio.

Zeitraum der Bearbeitung

Seit 2009