• Okt 16, 2017

    Wald ZH, Sanatoriumstrasse

    Seit Anfang 2017 wird die Sanatoriumstrasse in Wald (ZH) im Auftrag des Kantons Zürich saniert. Die Strasse weist eine durchschnittliche Steigung von 11 % auf und die schmalste Stelle ist nur 5 m breit. Um trotz dieser anspruchsvollen Umstände unter Verkehr zu bauen, wurde ein umfangreiches Verkehrskonzept ausgearbeitet, welches eine Vollsperrung, Lichtsignalanlagen, örtliche und grossräumige Umleitungen sowie ein Einbahnregime beinhaltete.

    Es wurden Kanalisations- und Werkleitungsarbeiten ausgeführt und ein Gehweg erstellt. Durch den neuen Gehweg wurde eine Aufweitung der Strasse notwendig, die den Bau dreier Stützbauwerke erforderte.
    Aktuell werden die Binder- und Deckschicht des Belages eingebaut, um im Anschluss die Sanatoriumstrasse für den Verkehr freizugeben. Die Bauhauptarbeiten werden mit den noch ausstehenden Anpassungsarbeiten bei Einmündungen und privaten Vorplätzen bis ca. Mitte November abgeschlossen.

  • Okt 3, 2017

    Zertifizierung als Allplan BIM Modeler Ingenieurbau

    Wir gratulieren Sarah Mettler zur bestandenen Zertifizierung als
    „Allplan BIM Modeler Ingenieurbau“

     

     

  • Okt 2, 2017

    3-jähriges Jubiläum F.Preisig AG in St. Gallen

    Am 20. September 2017 haben wir das 3-jährige Bestehen der F. Preisig AG in St. Gallen gefeiert. Für die zahlreich anwesenden Gäste bot das Rahmenprogramm im Athletik Zentrum Spannung, Praxis und Kulinarik.

    Prof. Dr. Lukas Schmid, Leiter Institut für Innovation, Design und Engineering der FHS St. Gallen, referierte über technische Innovationen und stellte den Bezug zum Thema Mobilität und Gesellschaft her.

    Nach den Ausführungen über Mobilitätstrends der Zukunft bestand die Möglichkeit, eine Vielzahl von innovativen Fahrzeugen und Geräten – vom Tesla über Elektrovelos bis zum Segway und ElliptiGo – zu testen.

    Am anschliessenden Apéro riche konnten wir auf das Jubiläum und den Anlass anstossen und unsere Kontakt mit den Bauherren vertiefen.

    Text / Foto: Lukas Brassel

     

  • Aug 24, 2017

    Kantonsstrasse Nr. 15, St.Gallen – Speicher

    Wer mit dem Fahrrad von St.Gallen Richtung Speicher fährt, muss ab der Kantonsgrenze den hier endenden Rad-Gehweg verlassen und auf die Hauptstrasse wechseln.

    In diesem Ausserortsbereich fährt die Appenzeller Bahnen entlang der Hauptstrasse. Zum Teil ist der Abstand Strasse zur Bahn ungenügend.

    Die Strasse und die Bahn rücken in der langen Geraden auseinander, sodass die Vorgaben des Platzbedarfes erfüllt sind. Ein kombinierter Rad-/Gehweg wird kantonsüberschreitend auf einen einheitlichen Ausbaustandard gebracht.

    Der Ausbauabschnitt beträgt 320m und endet innerorts nach einer Kurve.

    Ein Staukanal in der Strasse mit 2m Durchmesser verhindert, dass bei spontanem Starkregen, die Vorfluter durch die Strassenentwässerung überfordert werden.

    Das Bauvorhaben ist Bestandteil des Agglomerationsprogrammes St.Gallen / Arbon-Rorschach. Somit beteiligt sich nebst dem Kanton, der Gemeinde und der Appenzeller Bahnen auch der Bund an den Gesamtkosten. Die reinen Baukosten belaufen sich auf ca 900‘000.-

    Der Einbau des Staukanals ist am 11.07. 2017 erfolgt. Die Arbeiten werden Ende Oktober beendet sein.

    Text und Foto: Christoph Keller 

     

  • Mai 23, 2017

    Baufortschritte beim Ausbau A1 Nordumfahrung Zürich

    Nur ein Jahr nach dem Start der Arbeiten ist der Baufortschritt beim Ausbau der Nordumfahrung Zürich deutlich sichtbar.

    Die neue Verkehrsführung schafft bei der zukünftigen Überdeckung Katzensee viel Platz für die nächsten Bauphasen.

     

    Wir sind zusammen mit unserem Partner, der IG BHU ANU Los 4, als Bauherrenunterstützung in diesem Schlüsselprojekt des ASTRA tätig.

    Weitere Informationen zu diesem Projekt auf der Webseite des ASTRA unter: http://www.nordumfahrung.ch 

     

    Text: Thomas Trüb  Fotos: Daniele Lupini 

  • Mai 16, 2017

    Hauptarbeiten im Svitto-Tunnel erfolgreich gestartet

    Der doppelspurige Svitto-Tunnel direkt südlich des Bahnhofs Bellinzona muss für die Erfordernisse des sogenannten 4m-Korridors (Güterbahn-Verbindung Basel-Chiasso) aufgeweitet werden. Vorgesehen ist der Ersatz der Paramente und eine deutliche Gleis- und Sohlenabsenkung. Nachdem von Dezember 2016 bis März 2017 in Nachtintervallen Vorarbeiten erfolgten - insbesondere das Versetzen von Rühlwandträgern zwischen den Gleisen und Injektionen im Bereich der Kämpfer - starteten im April 2017 die Hauptarbeiten auf dem talseitigen Gleis in dauernder Eingleissperre.

    Im Vordergrund steht gegenwärtig der Umbau der Paramente: In Etappen wird die bestehende, nach innen gekrümmte Tunnelwand aus Mauerwerk abgebrochen und durch neue, vertikale Ortbetonparamente ersetzt, um seitlich mehr Platz zu gewinnen.Der Fels im Bereich des Gewölbewiderlagers ist wie erwartet äusserst hart, so dass ein Abtrag mit Spitzen nicht mit vernünftigem Aufwand möglich ist. Vielmehr muss der Untergrund gesprengt werden. Die Sprengungen müssen sehr vorsichtig erfolgen: Einerseits darf das Betriebsgleis - in weniger als 4m Distanz - nicht gefährdet werden, anderseits darf das bestehende Mauerwerk nicht beschädigt werden und schliesslich dürfen die Vibrationen an den umliegenden Gebäuden und insbesondere an den historischen Bauten über dem Tunnel kein schädigendes Mass erreichen.

    In Probesprengungen wurden die Anordnung der Bohrungen, die Ladungsmengungen und der Zündablauf optimiert - inzwischen werden 3-4 Sprengungen pro Tag ausgeführt. Dazu wird die Strecke jeweils einige wenige Minuten gesperrt: Sobald der Betrieb diese Sperrung bestätigt hat, wird die Sprengung ausgeführt. Bevor daraufhin das Gleis wieder frei gegeben wird, erfolgt eine optische Kontrolle des Betriebsgleises, der Fahrleitung und des Schutzzauns zwischen den Gleisen.

    Die Arbeiten in den Paramenten werden voraussichtlich bis im Juli abgeschlossen, bevor die Sohlenabsenkung und die Anpassungsarbeiten in den Voreinschnitten folgen, die bis September dauern werden. Die Arbeiten auf dem bergseitigen Gleis finden ab Dezember 2017 bis Juni 2018 statt.

    Text: Marco Galli  Fotos: Daniele Lupini

  • Mai 15, 2017

    Kontakttreffen ETH 2017

    Am 25. KTH vom 11. April 2017 war die F. Preisig AG zwar erst zum 11. Mal mit dabei aber wie immer mit viel Engagement und Begeisterung. Zusammen mit einer Kollegin und einem Kollegen, die selber an der ETH studiert haben, hatten wir die richtigen Ansprechpersonen für die zahlreichen Besucherinnen und Besucher vor Ort. Wir durften den Studierenden in Bauingenieurwissenschaften die F. Preisig AG als eine potentielle Arbeitgeberin mit einem umfassenden Dienstleistungsangebot vorstellen. Mit 150 Mitarbeitenden an 5 Standorten kann die F.Preisig AG Berufseinsteigerinnen und Praktikanten nicht nur geografisch, sondern vor allem auch fachlich einiges bieten. Erste erfolgreiche Gespräche haben bereits stattgefunden.

    Text / Fotos: Elisabeth Majoros

  • Mai 12, 2017

    Bike to work

    F.Preisig bleibt fit!

    Auch 2017 treten erneut 6 Teams der F.Preisig AG bei "bike to work" im Monat Mai fleissig in die Pedalen.

    Ziel ist es, an möglichst vielen Tagen mit dem Velo zur Arbeit zu fahren. Die zurückgelegten Kilometer tragen die Mitarbeitende online im Challenge-Kalender ein. Wer an mindestens der Hälfte seiner Arbeitstage das Velo eingesetzt hat, nimmt an der Verlosung teil. Zu gewinnen gibt es Preise im Wert von über CHF 110'000.–.  

    Bike to work ist ein Projekt von Pro Velo Schweiz. Seit über 10 Jahren, im Jahr 2005 war Startschuss der ersten Challenge, hat sich bike to work als einfache und effiziente Gesundheitsförderungsaktion für grosse und kleine Unternehmen etabliert. Der Dachverband Pro Velo Schweiz setzt sich für die Interessen der Velofahrenden ein. Ziel ist, das Fahrrad als umweltfreundliches, energiesparendes und gesundes Verkehrsmittel zu fördern. Mehr Informationen: https://www.biketowork.ch

    Text / Logo: Bike to work

     

  • Apr 30, 2017

    Vor dem Spiel ist nach dem Spiel - Eishockey

    Alle Jahre wieder kam es in der Eishalle Bäretswil zu einem Highlight im Sport des Eishockeys. Der SC Preisig und Basler & Hofmann kämpften am Montag, den 10.04.2017 um Ruhm und Ehre. Mit Hilfe vom Schwesterunternehmen Ribi+Blum konnte das Spiel mit zwei vollen Blöcken in Angriff genommen werden.

    Die Zuschauer bekamen eine turbulente, hart umkämpfte und hochstehende Partie zu sehen. Der SC Preisig nahm das Zepter von Anfang an in die Hand und war dem Gegner immer ein, zwei Schritte voraus.

    Schlussendlich war das Spiel gewonnen, was eigentlich nur nebensächlich war, da der Spass während des ganzen Spiels im Vordergrund stand.

    Wie immer konnten wir nach dem Spiel, gut gelaunt den Spaghetti Plausch in Angriff nehmen.

    Text: Jérémie Surbeck   Foto: Christian Stofer

     

  • Apr 4, 2017

    Forum Maneco: Referat "Planungsstopp – Wissensverlust oder kreative Pause?"

    Referate Frank Kessler / Hans Rudolf Spiess

    Am gut besuchten Forum vom 9. März gab Frank Kessler mit seinem Referat „Planungsstopp – Wissensverlust oder kreative Pause“ Einblick in seine über 25-jährige Erfahrung in der Bauherrenberatung und Planung. Hans Rudolf Spiess beleuchtete die rechtlichen Aspekte. Die beiden Referate finden Sie anbei.

  • Mär 14, 2017

    Machbarkeitsstudie «Depotareal Bauma 2020»

    Die Vertreter der F. Preisig AG, AWEL, Denkmalpflege, SBB und DVZO

    Quelle: Publikation 8. März 2017 / Florian Vogel, Stv. Leiter Betrieb DVZO

    Das Depotareal der DVZO ist heute erschwert zugänglich. Zusammen mit dem AWEL, der kantonalen Denkmalpflege und der SBB möchte der DVZO dies ändern und gleichzeitig mit der Umgestaltung des Depotareals einen schweizweit einzigartigen Zugang zur Eisenbahngeschichte schaffen.

    Nach umfangreichen Vorabklärungen durch Ingenieure und Spezialisten des DVZO ist unter dem Namen «Depotareal Bauma 2020» ein Projekt mit grossen Ambitionen gewachsen.

    Heute hat «Depotareal Bauma 2020» seine erste grosse Hürde genommen: Mit den anfangs genannten Partnern hat der DVZO eine umfangreiche Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Die Firma F. PREISIG AG wird begleitet durch den DVZO voraussichtlich bis Ende Mai 2017 technisch überprüfen, wie die vorgesehenen Nutzungen ins Areal integriert und bahntechnisch fachgerecht angeschlossen werden können. Der DVZO freut sich, an der baldigen Generalversammlung erste Informationen bekannt zu geben.

  • Mär 6, 2017

    Strassen- und Werkleitungssanierung Altwiesenstrasse Zürich

    Als eines der ersten Realisierungsprojekte im neuen Jahr wurde am 30. Januar 2017 die Baustelle Altwiesenstrasse Zürich-Schwamendingen gestartet.

    Das Projekt beinhaltet den Neubau der Wasserleitung DN 150 mm auf einer Länge von 145 m, die Instandsetzung der Kontrollschächte der Kanalisationen sowie abschliessend die Belagssanierung der Fahrbahn und der Gehwege über eine Gesamtlänge von 260 m. Ebenfalls werden Anpassungsarbeiten an den Überbauungen Altwiesen 1 und 2 ausgeführt. Auftraggeber ist das Tiefbauamt der Stadt Zürich zusammen mit den Werkbetrieben WVZ und ERZ sowie die HRS Real Estate AG.

    Die Arbeiten an der Wasserleitung gingen zügig voran und befinden sich bereits im dritten und letzten Abschnitt. Mitte März wird mit der ersten der vier Strassenbau-Bauphasen begonnen. Die abschliessenden Deckbelagsarbeiten sind in Juni 2017 vorgesehen.

    Auch bei diesem innerstädtischen Projekt bildeten die Verkehrsführung sowie die Anwohnerinformation zentrale Herausforderungen zum Gelingen des Projektes. Zusammen mit der Dienstabteilung Verkehr wurde mit Baubeginn die Durchfahrt im Projektperimeter gesperrt und die Umleitungen signalisiert. Der Zugang und die Zufahrt zu den Liegenschaften sind jedoch gewährleistet. Neben dem Verteilen der Informationsschreiben wurde auch die BaustellenINFO-Tafel drei Wochen vor Baubeginn gestellt. Mit einzelnen Anstössern wurde zudem der Sachverhalt vor Ort erläutert.

    Abschliessend möchten wir uns bei der Bauherrschaft für das ausgesprochene Vertrauen sowie bei der flexBelag bau ag, Zürich für die angenehme Zusammenarbeit bedanken. Dies ist im heutigen Arbeitsumfeld nicht mehr selbstverständlich.

    Text  / Fotos: Alexander Koch 

  • Feb 3, 2017

    Sanierung Mühleggbahntunnel St. Gallen

    Mit der Inbetriebnahme der Mühleggbahn zwischen dem Müllertor und dem dazumal eigenständigen Dorf St. Georgen entstand im Jahre 1893 die erste innerstädtische Verkehrsverbindung in St. Gallen.

    Die Mühleggbahn wurde zu jener Zeit mit blosser Schwerkraft betrieben: Zwei Wagen, in deren Boden sich grosse Wassertanks befanden, waren über ein Zugseil mit einander verbunden. In der Bergstation wurde das eine Fahrzeug mit Wasser aus einem nahegelegenen Bach befüllt.Mit dem Gewicht des Wassers fuhr es ins Tal hinunter und zog das andere Fahrzeug aus der Talstation hinauf. Nach Ankunft in der Talstation wurde das Ballastwasser wiederum in einen Bach entleert. Dieser Antrieb funktionierte bis 1950.

    Nach dieser Gründerzeit wurde die Bahn im 20. Jahrhundert mehrmals umgebaut. Ab 1950 verkehrte im Mühleggbahntunnel eine Zahnradbahn (System Riggenbach). 1975 wurde auf das heute noch bestehende System einer Windenstandseilbahn umgerüstet. Die letzte grosse Erneuerung erfolgte im Jahr 2004.

    Der 270 Meter lange Mühleggbahntunnel wurde in einer sehr kurzen Bauzeit von sieben Monaten aus der oberen Meeresmolasse und der lokalen Moräne der Würm-Eiszeit ausgebrochen. Er ist zum grössten Teil mit Mauerwerk und Spritzbeton verkleidet. Zirka 40 Meter sind im Gewölbe unverkleidet.

    Mit der hier anstehenden Nagelfluh liegt ein guter Baugrund vor, der die Ausbildung eines natürlichen Gewölbes ermöglicht. Durch den früheren Betrieb mit zwei Kabinen ist in der Mitte das Tunnelprofil wesentlich grosszügiger und breiter als in den übrigen Bereichen. Dies ist für die geplante Sanierung von Vorteil.

    Die F. Preisig AG freut sich im Auftrag einer solch geschichtsträchtigen Bahn die Sanierung eines nicht alltäglichen Tunnels planen zu dürfen.

     

     

     

     

    Text: Raphael Blättler