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F. Preisig AG
Bauingenieure und Planer SIA/USIC
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Wenn Kalk zum Problem wird, ist Härtestabilisierung eine wirksame Lösung!

 

Bauwerksentwässerungen, in denen Kalkablagerungen (Versinterungen) entstehen, erfordern einen erhöhten Unterhalt. Bleibt dieser aus, können die Leitungen verstopfen, und das aufgestaute Wasser führt zu unkontrollierten Folgeschäden.

 

Härtestabilisierung schafft in vielen Fällen von Kalkproblemen zuverlässig Abhilfe: Das abfliessende Wasser wird mit einem Wirkstoff derart konditioniert, dass der im Wasser vorhandene Kalk stabilisiert, d.h. im Wasser in Schwebe gehalten wird. Die Versinterungen werden reduziert oder bleiben ganz aus. Die verwendeten Stoffe, die in kleinsten Mengen (wenige ppm = wenige Gramm pro Kubikmeter Wasser) ins Wasser dosiert werden, sind unbedenklich in der Anwendung und vollständig biologisch abbaubar.

 

Die F. Preisig AG wendet die Härtestabilisierung seit über 25 Jahren erfolgreich an und verfügt über ein profundes Know-How sowohl in der klassischen Flüssigdosierung wie auch in der Feststoff-Anwendung mit Tabs. Mit HS-Anwendungen, die individuell auf die jeweilige Situation abgestimmt sind, reduzieren wir den nötigen Unterhalt und verlängern die Lebensdauer der Entwässerung.

 

Weiterführende Informationen

  • Vorteile der Härtestabilisierung

  • Methoden der Härtestabilisierung: klassisch | mit Tabs | Rückführsystem

  • Vergleich der Methoden und Anwendungsgebiete

  • Wirtschaftlichkeit

  • Auslöser von Versinterungen

  • Spezialitäten

 

Leistungsgebiete

  • Härtestabilisierung „klassisch“ (Flüssigdosierung)

  • Härtestabilisierung mit Tabs (Feststoffdosierung)

  • Härtestabilisierung mit Rückführsystem (Spezialanwendung)

  • Härtestabilisierung für Tunnels (Haupt- und Nebenentwässerungen, Sickerpackungen, …)

  • Härtestabilisierung für Gebäude (Gebäudedrainagen, Pumpensümpfe)

  • Härtestabilisierung für kommunale Entwässerung (Sickerleitungen, Sauberwasserleitungen, Brunnenleitungen, …)

  • Härtestabilisierung für Baustellen (Baugrubenentwässerung, Zugangsstollen, …)

 

Dienstleistungen

  • Planung, Lieferung, Montage und Wartung von Härtestabilisierungsanlagen

  • Planung, Installation und Betreuung von Härtestabilisierungs-Anwendungen mit Tabs

  • Lieferung von Wirkstoffen flüssig (Polyasparaginsäure) und fest (Baypure® Tabs)

  • Beratung bei der Auslegung von Entwässerungssystemen

  • Beratung in der Unterhaltsoptimierung von Entwässerungssystemen

  • Zustandsanalysen

 
 

Hinweis: (f) Flüssigdosierung / (d) Depotsteineinsatz

Strasse

 

Bahn

 

Kunstbauten

  • SBB, Durchmesserlinie - Stützmauer Hofwies, 500m behandelte Leitung (f)

 

Liegenschaften

 

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AUSLÖSER VON VERSINTERUNGEN

 

Nachfolgend werden die wichtigsten Auslöser von Versinterungen kurz beschrieben. Allerdings sind die Verhältnisse in der Praxis häufig nicht so eindeutig - so dass insbesondere die Prognose von Versinterungen nach wie vor eine sehr anspruchsvolle Aufgabe bleibt.

 

Das Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht

Versinterungen treten - vereinfacht gesagt - dann auf, wenn das Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht (KKG) gestört wird. Dieses besagt, dass das im Wasser gelöste CO2 (also Kohlensäure) bestimmt, wie viel Kalk im Wasser gelöst werden kann: Je weniger CO2 im Wasser gelöst ist, desto weniger Kalk kann das gleiche Wasser aufnehmen. Das Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht (KKG) ist abhängig vom herrschenden Druck, von der Temperatur und vom pH-Wert des Wassers.

 

Versinterung infolge Ausgasens

Berg- oder Sickerwasser steht häufig unter erhöhtem Druck, der dazu führt, dass sich viel CO2 im Wasser löst. In der Folge kann im Wasser - aufgrund des KKG - auch viel Kalk gelöst werden. Tritt dieses Wasser aus dem Boden aus, so gelangt es in eine Umgebung, in der normaler Luftdruck herrscht. Es entsteht also ein hoher Druckabfall, der zum Entweichen von CO2 aus dem Wasser führt. Weil nun im Wasser weniger CO2 verbleibt, muss wegen des KKG auch die Menge an gelöstem Kalk sinken. Die Folge ist die Ausfällung von Kalk - es bilden sich Versinterungen.

Dieser Effekt ist häufig und tritt beispielsweise dort auf, wo im Tunnel Bergwasser aus dem Untergrund in eine offene Rigole austritt oder wo Sickerwasser aus dem Boden in eine Baugrube oder einen Schacht gelangt. In reduziertem Mass ist dies auch beim Eintritt von Wasser in eine Sickerleitung der Fall, auch wenn sich im Rohr nach und nach CO2 anreichern und der Ausgasung etwas entgegenwirken kann. Verstärkt wird der Effekt bei Schwellen, Überfällen und dergleichen in den Leitungen, wo aufgrund der Verwirbelung des Wassers eine verstärkte Ausgasung auftritt.

 

Versinterung infolge pH-Wert-Erhöhung

Die Löslichkeit von Kalk im Wasser ist stark abhängig vom pH-Wert. So kann ein alkalisches Wasser (hoher pH-Wert) deutlich weniger Kalk lösen als ein neutrales (pH=7) oder gar ein saures Wasser (tiefer pH-Wert). Ab einem pH-Wert von 12.5 kann sogar überhaupt kein Kalk mehr im Wasser gelöst werden.

Wenn nun ein Wasser alkalischer wird, so sinkt sein Kalklösevermögen - und zwar gegebenenfalls so tief, dass der im Wasser vorhandene Kalk nicht mehr gelöst bleiben kann und (teilweise) ausfällt.

Auch dieser Effekt tritt häufig auf und zwar insbesondere dort, wo Sickerwasser in Kontakt mit zementösen Baustoffen (Beton, Mörtel) kommt oder gar zementöse Baustoffe durchfliesst. Dies ist z.B. bei Spritzbetonschalen und bei zementgebundenen Sickerpackungen der Fall.

 

Versinterung infolge Temperaturerhöhung

Mit steigender Temperatur nimmt die Löslichkeit von Kalk im Wasser ab. Wird also ein kühles Wasser erwärmt, so sinkt sein Kalklösevermögen - und zwar möglicherweise so tief, dass der gelöste Kalk (teilweise) ausfällt.

Dieser Effekt kann beispielsweise in langen Tunnels auftreten, wenn kühles Wasser aus einem Einzelzutritt in das Wasser der Hauptdrainage gelangt, das aus Zonen hoher Überlagerung stammt und entsprechend warm ist.

 

 

 
 

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