NEWS & PUBLIKATIONEN

 

NEWSLETTER Preisig Punkt

 

Stadt Winterthur, Bachtelstrasse – komplexe Bauwerke in 3D

​​​Von Ulrich Hermann und Isidor Sommer

Ausgangslage

Der alte Haubenkanal im Bereich Bachtelstrasse, Weinbergstrasse bis Bahnübergang hat das Ende seiner Nutzungsdauer erreicht und muss aus statischen Gründen erneuert werden. Der Chramerbach und der Rosentalbach sollen in diesem Abschnitt vom Mischwasser abgetrennt und in den bestehenden Bachwasserkanal eingeleitet werden. Dafür muss der bestehende Regenüberlauf mit Absturzbauwerk erneuert und eine neue Verbindungsleitung (Microtunneling) unter den SBB Gleisen erstellt werden. Die neuen Kanäle sollen in Elementbauweise erstellt werden.


3D-Projektierung als Basis für digitales Bauen

Das Projekt Bachtelstrasse wurde vom Tiefbauamt der Stadt Winterthur als Pilotprojekt bestimmt, um die Vor- und Nachteile der 3D-Projektierung aus Sicht Bauherr, Planer, Unternehmer und Betreiber aufzuzeigen.


In einer ersten Phase mussten die Schnittstellen der Beteiligten, der Detailierungsgrad und die Darstellung der Objekte geklärt werden. Zudem mussten die technischen Voraussetzungen der Beteiligten zur Nutzung dieser 3D-Daten geregelt werden. Die Auswertung der Mehr- oder Minderkosten der 3D-Projektierung sollen dem Nutzen gegenübergestellt werden, um künftige Projektaufträge für Ingenieurbüros zu definieren.


Von der Punktewolke …

Im Rahmen des 3D-Pilotprojekts wurde die Oberfläche und der bestehende Haubenkanal mittels Laserscanner aufgenommen. Damit konnte das Vermessungsamt der Stadt Winterthur eine detaillierte, klassifizierte Punktewolke zur Verfügung stellen, welche neben den klassischen Grundlagedaten wie Leitungskataster, amtliche Vermessung und Bestandspläne das Datenfundament des 3D-Modells bildet.


Bereits in der ersten Phase – dem Modellieren des bestehenden Kanals anhand der Punktwolke – zeigten sich die Vorteile dieser Methode (Field to BIM). Es konnten teilweise signifikante Abweichungen zu den klassischen Grundlagedaten festgestellt werden.
Auch der Entscheid, den bestehenden Kanal inklusive des geometrisch anspruchsvollen Absturzes sehr detailliert im Modell nachzubilden, erwies sich als richtig. So konnten frühzeitig Konfliktpunkte festgestellt und gelöst werden, die in einer klassischen 2D-Planung wohl erst am Bau bemerkt worden wären und für grössere Verzögerungen und Mehrkosten gesorgt hätten.


… zum 3D-Modell

Das Wissen um die Lagegenauigkeit der Grundlagedaten und die Möglichkeit, überall und innert Sekunden Schnitte und 3D-Ansichten generieren zu können, erleichtert die Projektierung erheblich und erhöht die Projektsicherheit. Komplexe geometrische Situationen können so nicht nur gelöst, sondern auch für alle – Laien und Experten – nachvollziehbar visualisiert werden.


Die Tatsache, dass sämtliche Pläne – von der Übersichtssituation über das Längenprofil bis hin zum Detailplan – aus dem 3D-Modell generiert und die geometrierelevanten Daten grösstenteils automatisch beschriftet werden, sorgt für konsistente Pläne von hoher Qualität.
Ein weiterer positiver Aspekt zeigt sich in der internen Zusammenarbeit mit der Statik-Abteilung, welche die Bewehrungspläne erstellt. So konnte der Aufwand, dank Datenaustausch im IFC-Format, deutlich reduziert werden (Little-BIM).

Bild: Komplexe geometrische Situationen einfach darstellen

Fazit und wie weiter …

Anhand des 3D-Modells konnte aufgezeigt werden, dass komplexe Anforderungen im Infrastrukturbau zwar einen höheren Initialaufwand in der Projektierung darstellen, aber den Nutzen rechtfertigen. Mit diesem 3D-Modell ist nun die Grundlage für BIM geschaffen und mit «Field to BIM» und «Little-BIM» teilweise bereits umgesetzt. Das Projekt kommt nach Abschluss der Projektierung in die Ausführung. Wir sind stolz darauf, die Stadt Winterthur auch bei der Realisierung dieses zukunftweisenden Projekts unterstützen zu dürfen.

 

Substanzielle Verstärkung im Team Verkehrsplanung

Seit Februar dieses Jahres verstärkt Jens Dreyer als erfahrener Projektleiter das Team Verkehrsplanung, Verkehrstechnik der F. Preisig AG

Jens Dreyer (52) hat an der heutigen Bauhausuniversität in Weimar 1993 sein Studium zum Diplom-Ingenieur für Gebietsplanung und Städtebau abgeschlossen und bereits damals seinen Schwerpunkt auf den Bereich Verkehrsplanung und Verkehrstechnik gelegt. Nach zwei Stationen und 14 Jahren als kommunaler Verkehrsplaner in den Städten Wolfen und Ravensburg in Deutschland wechselte er in die Schweizer Privatwirtschaft. Nach 12 Jahren bei der Gruner AG hat er sich für die Fortsetzung seiner beruflichen Entwicklung bei der F. Preisig AG entschieden.

 

Parallel zur Projektbearbeitung hat Jens Dreyer das CAS Nachhaltige Mobilität an der HSR absolviert und sich intensiv im Bereich der Verkehrssicherheit (Black Spot Management, Road Safety Audit, Road Safety Inspection, Road Safety Impact Assessment) weitergebildet und kann in allen Bereichen Referenzen ausweisen.

 

Besonders spannend ist für ihn die Spannbreite der Arbeiten: Dazu gehören kleine bzw. genau definierte Projekte wie die Organisation und Durchführung von Verkehrszählungen, die sicherheitstechnische Beurteilung von einzelnen Fussgängerstreifen und verkehrstechnischen Stellungnahmen. Ebenso die umfassenderen Projekte wie Geschwindigkeitsgutachten, Verkehrsgutachten, Mobilitätskonzepte sowie die Unterstützung von Architekten in Wettbewerben und bei der Realisierung. Komplexe und fachübergreifende Projekte wie Betriebs- und Gestaltungskonzepte, Machbarkeitsstudien oder die erforderliche Unterstützung im Bereich Verkehrstechnik z. B. bei UPlaNS-Projekten runden das Gesamtbild ab.

 

Ein besonderes Projekt war die Neugestaltung des Hero-Areals in Lenzburg. Die Hero AG hatte sich entschlossen, den innerstädtischen wenig effizienten Betriebsstandort aufzugeben und ein neues Werk am Stadtrand zu errichten. Der alte Werk-Standort wurde zu einem neuen Stadtteil entwickelt. Für die Verkehrsplanung, Verkehrstechnik konnte er das Projekt von der ersten Ideenfindung, über das Verkehrsgutachten zum UVB, das Mobilitätskonzept für eine nachhaltige Mobilität im neuen Quartier und schliesslich die Realisierung und Inbetriebnahme begleiten. www.imlenz.ch

 

GIS-Anwendung für Grabenarbeiten der Stadt Uster

Von Jonas Hänseler und Raphael Marty

Geoinformationssysteme (GIS) bei der F. Preisig AG

Infrastrukturprojekte haben stets einen räumlichen Bezug. Ihre Einbettung in die Umwelt bringt bereits in frühen Projektphasen wichtige Erkenntnisse. Im Vergleich zu den früheren GIS-Anwendungen können heute sämtliche Daten verknüpft, analysiert, verwaltet und innerhalb eines Projektteams von allen genutzt werden. Bei der F. Preisig AG werden geographische Informationssysteme (GIS) vielseitig eingesetzt. Gemeinsam mit unseren Auftraggebern entwickeln wir Applikationen für die Felderfassung, unterstützen bei räumlichen Datenanalysen, erstellen Kollaborationsplattformen oder visualisieren Projektdaten.

 

GIS-Anwendungen für die Stadt Uster

Die F. Preisig AG konnte im vergangenen Jahr gemeinsam mit der Stadt Uster GIS-Anwendungen entwickeln, welche die Prozesse des Strasseninspektorats der Abteilung Bau optimieren. So wurden die vorhandenen Einsatz- und Routenpläne des Winterdienstes digitalisiert und ausgewertet. Ziel dieses Projekts ist es, die Winterdiensteinsätze mittels GIS zu optimieren und zu vereinfachen. Ferner konnte für die Stadt Uster eine Applikation entwickelt werden, welche die Erfassung und Abwicklung von Grabengesuchen ermöglicht. Diese Anwendung wird im nächsten Abschnitt konkreter erläutert.

 

GIS-Applikation für die Abwicklung von Grabengesuchen

In der Stadt Uster entstehen jährlich dutzende von kleinen Grabenarbeiten im Strassenraum (z.B. für Fernwärmeanschlüsse, Kanalsanierungen, Wasserversorgung). Damit die Arbeiten räumlich optimiert und zeitlich effizienter abgewickelt werden können, hat die F. Preisig AG die Grundlagedaten digitalisiert und eine GIS-Applikation entwickelt. Eine passwortgeschützte Webmap ermöglicht den Mitarbeitenden die Erfassung von neuen Gesuchen. Der Prozess wird in acht Schritte, beginnend mit dem Eingang des Gesuchs bis zum Projektabschluss, aufgeteilt. Mit einem online Dashboard hat der Strasseninspektor die Anzahl der Projekte, Projektphasen, Standorte und Kosten auf einen Blick verfügbar. Mit dieser massgeschneiderten und anwenderfreundlichen GIS-Lösung kann die Stadt Uster ihre Grabengesuche besser abwickeln.

 

Online-Links für ein fiktives Beispiel

Die beiden nachfolgenden Links zu einem fiktiven GIS-Beispiel für die Gewässerökomorphologie von Winterthur ermöglichen einen praxisnahen Test einer Webmap und eines Dashboards.

 

Beispiel Webmap:

https://preisigag.maps.arcgis.com/apps/webappviewer/index.html?id=a6b15fddc0c74d50b18a7df0e1b74fb7

 

Beispiel Dashboard:

https://preisigag.maps.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/bec2de7dcd5841908e4d3d4b0659af39

 

InfraStrukturTreff - Förderung partnerschaftlicher Zusammenarbeit

Von Heinz Baumgartner

 

Der IST InfraStrukturTreff fand zum ersten Mal im Juni 2018 an der HSR Hochschule für Technik Rapperswil statt. Die Veranstaltung wurde von zwei HSR Dozenten und einem Gastdozenten des Studiengangs Bauingenieurwesen ins Leben gerufen, um eine Plattform für den offenen Wissensaustausch unter Bauherren, Planenden und Bauunternehmern im Bereich kommunale und kantonale Infrastruktur zu schaffen.

Auf der website www.ist-ch.ch ist Zweck wie folgt definiert:

«Der IST InfraStrukturTreff bezweckt den offenen Wissens- und Erfahrungsaustausch sowie die Förderung und Etablierung einer partnerschaftlichen, kollaborativen Zusammenarbeit aller am Bau Beteiligten. Insbesondere im Bereich kommunale und kantonale Infrastruktur.

Das Ziel ist eine Erhöhung der Qualität, eine Verminderung von Konfliktkosten und damit eine Steigerung der Produktivität der Bauwirtschaft. Dies möchte man durch eine bessere Zusammenarbeit, eine Zunahme der Kompetenzen und ein Aufzeigen von innovativen Ansätzen in Zusammenarbeit, Planung, Bau, Betrieb und Finanzierung erreichen».

 

Unterhaltsame Treffen zu spannenden Themen

Bei den Treffen, welche zweimal jährlich stattfinden, tauschen sich Vertreter aus allen Aufgabenbereichen des Infrastrukturbaus über aktuelle und wichtige Themen der Bauwelt aus. In den vergangenen beiden Jahren wurde über die folgenden Themen diskutiert:

  • Faire und wirtschaftliche Ausschreibungen – Was der Bauherr wissen muss

  • Kommunikation am Bau

  • Innovation am Bau

  • Beschleunigtes Bauen

Der im Mai geplante InfraStrukturTreff mit dem Thema «Innovation digital und analog – Die Baubranche braucht beides!» musste aufgrund der Corona-Pandemie auf den 5. November 2020 verschoben werden.

 

Die F. Preisig AG beteiligt sich aktiv

Auf Wissens- und Erfahrungsaustausch wird bei der F. Preisig AG viel Wert gelegt und so bietet der InfraStrukturTreff eine willkommene Gelegenheit, sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen. Es haben bereits diverse Mitarbeiter an den Treffen teilgenommen, die neben dem Austausch auch von den guten Vernetzungsmöglichkeiten profitieren konnten. An der Veranstaltung im November 2019 leistete Heinz Baumgartner, Leiter Geschäftsbereich Kommunaler Tiefbau, mit seinem Referat zum Thema «Beschleunigtes Bauen» einen wertvollen Beitrag zu einem Aspekt, der in Zukunft auf Infrastrukturbaustellen eine immer wichtigere Rolle spielen wird. Beim Referat mit dem Titel «Die speziellen Aufgaben des Ingenieurs und Bauleiters beim beschleunigten Bauen» wurden dem Zuhörer die wichtigsten Aufgaben des planenden Ingenieurs nähergebracht und persönliche Erfahrungen aus ausgeführten Projekten geteilt. Wer mehr dazu erfahren möchte, findet die entsprechenden Unterlagen und noch weiteres zu diesem Thema auf https://ist-ch.ch/beschleunigtes-bauen/.

 

Wir setzen ein Zeichen für partnerschaftliche Zusammenarbeit

Der IST InfraStrukturTreff ist eine neutrale Plattform und finanziert sich durch die Teilnahmegebühren an den regelmässigen Treffen selbst. Dem Vereinzsweck entsprechend soll es interessierten Vertretern der Bauwirtschaft ermöglicht werden, diesen Austausch als Partner zu unterstützen.

Die partnerschaftliche Zusammenarbeit im Bereich des Infrastrukturbaus ist der F. Preisig AG ein wichtiges Anliegen, deshalb hat man sich auch entschieden, diesen Anlass als Partner zu unterstützen. Damit möchten wir bewusst ein Zeichen setzen für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit aller am Bau beteiligten Parteien.

 

 

Neuer Hauptsitz der F. Preisig AG in Zürich

Von Olivier Leuenberger, CEO

Hauptsitz in Zürich: Wir sind umgezogen!

Nichts ist beständiger als der Wandel: Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung haben sich bereits vor mehr als einem Jahr darauf verständigt, die in die Jahre gekommenen Büroräumlichkeiten an der Grünhaldenstrasse 6 zu verlassen und sich bezüglich Standorts neu zu orientieren.

 

Nach einer gründlichen Marktanalyse wurde der neue Standort gefunden – weiterhin in der Nähe des Bahnhofs Oerlikon, doch grösser und grosszügiger als die Büroräumlichkeiten der letzten 50 Jahre! Die Zürich Campus Türme an der Hagenholzstrasse 83b bieten unseren Mitarbeitenden nun moderne und schöne Räume für die tägliche Arbeit.

 

Von November 2019 bis April 2020 wurden die Räume nach unseren Vorstellungen umgebaut. Es entstanden im 4. und 5. Stock des Gebäudes offene, lichtdurchflutete und neu möblierte Büros, verschiedene Meeting-/ Projekträume und grosszügige Sitzungszimmer sowie eine Cafeteria und Küche mit Terrasse im 6. Stock – die Aussicht ist herrlich!

 

Am 24. April 2020 war es dann soweit – der Umzug startete. Neben dem Zügeln sämtlicher Gerätschaften, Büromaterialien und Geschäftsunterlagen musste natürlich auch die gesamte IT-Infrastruktur am neuen Sitz zeitnah wieder installiert und in Betrieb genommen werden.  Unsere internen Teams der IT und Zentralen Dienste arbeiteten Hand in Hand mit den externen Partnern und dank der hervorragenden Leistung aller, konnten wir am Montag, 27. April 2020 am neuen Standort Hagenholzstrasse 83b den Betrieb bereits wieder aufnehmen.

 

Wir freuen uns sehr, Sie als unsere Kunden und Partner ab sofort in den neuen Räumlichkeiten begrüssen zu dürfen. Wir sind bestrebt, auch künftig die gewohnt hohe Qualität zu liefern und die fairen partnerschaftlichen Beziehungen zu leben.

 

 

Der neue Standort Buchs SG stellt sich vor

Von Matthias Ensinger

Am 1. April 2020 durfte die F. Preisig AG die neuen Mitarbeitenden am Standort Buchs, in den neu bezogenen Räumlichkeiten an der Bahnhofstrasse 50, begrüssen. Ein Start mit insgesamt 10 Personen ist aussergewöhnlich. Jedoch haben sich Matthias Ensinger, welcher den Standort Buchs leitet und sein bisheriges Team, mit dem er schon viele Jahre zusammenarbeitet, entschlossen, gemeinsam bei der F. Preisig AG neu zu starten.

Schwerpunkt der täglichen Projektarbeit sind weiterhin Wasserversorgung, Kleinwasserkraftwerke, Hochwasserschutz / Renaturierungen sowie Fernwärme und der allgemeinen Tiefbau. Diese Schwerpunkte haben in den letzten Jahrzehnten die Mitarbeitenden in Buchs auch weit über die Grenzen des Werdenbergs hinaus bekannt gemacht. Diese Stärke und das Wissen soll auch zukünftig genutzt und ausgebaut werden.

Ergänzt wird das Aufgabenspektrum durch verschiedene Strassen- und Kunstbauten sowie Lärmschutzeinrichtungen. Aber auch bei den klassischen Hochbauvorhaben kann das Team in Buchs unterstützen.

 

Wasserversorgung / Kleinwasserkraftwerke

Um eine umfassende Projektierung von komplexen Wasserversorgungsanlagen durchzuführen, ist ein hohes Mass an Fachwissen in verschiedensten Disziplinen erforderlich. Die Spezialisten in Buchs verfügen über langjährige Erfahrungen bei Quell- und Grundwasserfassungen, Leitungsbauten sowie Pumpwerken und Reservoirbauten. Das Fachwissen ist sowohl bei Einzelprojekten aber auch bei Verbundanlagen gefragt. Um die steigenden Anforderungen an das Lebensmittel Wasser jederzeit gewährleisten zu können, kommen vermehrt Aufbereitungsanlagen unterschiedlichster Technologien zum Einsatz. Das Team in Buchs begleitet in rund 20 Gemeinden die Verantwortlichen der Werke im Themengebiet Wasser umfassend von der Quelle bis zum Endverbraucher.

 
Hochwasserschutz / Renaturierung / Entsorgung / Bewässerung

Revitalisierungen sollen die wichtigsten Schlüsselprozesse und -elemente eines Fliessgewässers wiederherstellen. Meist gehen die Revitalisierungs- mit Hochwasserschutzmassnahmen einher. Ein natürliches Gewässer braucht Platz und es gilt daher, frühzeitig Nutzungskonflikte zu erkennen und zu bereinigen. Erfolgreiche Projekte an Fliessgewässern sind immer auch Projekte, die viele Gespräche und einen Konsens zwischen den Beteiligten erfordern.

 

Die Siedlungsentwässerung wird vor dem Hintergrund von Klimaextremen, Intensivlandwirtschaft und Ablaufgrenzwerten immer umfassender und differenzierter. Daher werden auch wichtige Rahmenbedingungen zur Erfüllung der Ziele und Aufgaben der Abwasserentsorgung immer bedeutender.

Die zunehmenden Wetterextreme führen auch zur Wasserknappheit in der Landwirtschaft. Wie im Sommer 2018. Während in der Schweiz unter normalen Umständen die Regenfälle ausreichen, müssen andere Regionen Oberflächen- oder Grundwasser einsetzen. War dies bisher mit Genehmigung relativ problemlos möglich, handhaben die Wasserbehörden die Entnahme aus Flüssen und Grundwasserbeständen zunehmend restriktiver.

 

Allgemeiner Tiefbau / Werkleitungsbau / Kunstbauten

Im klassischen allgemeinen Tiefbau, welcher den Strassenbau sowie die Werkleitungen beinhaltet, stellen die Fernwärmeleitungen sowie die Spezialverfahren im grabenlosen Leitungsbau eine Spezialität dar. Grabenlose Bauverfahren wie das Spülbohrverfahren und Microtunneling sind ebenfalls mehrfach zur vollsten Zufriedenheit der Bauherren ausgeführt worden.

Bei Strassenbauten kann das Team in Buchs auf Erfahrungen in der Ebene aber auch im Berggebiet zurückgreifen. Verschiedenste Projekte vom klassischen Aufbau bis hin zum KMF oder HMF, Verstärkungen in setzungsempfindlichen Gebieten, gehören zum Erfahrungsschatz der Mitarbeitenden in Buchs.

Zahlreiche Projekte kommen heute nicht ohne Kunstbauten aus. Sei dies aufgrund beengter Platzverhältnisse oder auch aufgrund von bestehenden Rahmenbedingungen, welche nur noch Linienführungen zulassen, bei denen Brückenbauwerke oder Stützkonstruktionen praktisch unumgänglich sind. Die Mitarbeitenden in Buchs planen kleinere Brücken, Stützmauern, Hangsicherungen für Baugruben, aber auch Schüttungen mit Geogittern.

 

Immanuel Muheim – Zeichner & Rapper

Von Heike Anies und Heiner Brändli

Bis zur letzten Weihnachtsfeier kannten die meisten von uns nur den CAD-Konstrukteur Immanuel Muheim, der bei der F. Preisig AG in Zürich tätig ist. Doch in seiner Freizeit ist «I2MC» Rapper und Producer der Mundart Rap Band «Eibahn». Mit seinem Auftritt an der Weihnachtsfeier hat er uns auch von seinem musikalischen Talent überzeugt. «Eibahn» hat uns alle begeistert und für ausgelassene Stimmung bis spät in die Nacht gesorgt. Im Folgenden dürfen wir mehr von diesem Mann erfahren, der schon als Kind viel gezeichnet hat und dieses Talent als Teenager nach einer Schnupperlehre zum Beruf gemacht hat. Etwas, dass er bis heute nicht bereut hat.

 
Wie kamst du zum Rap?

Durch meine ältere Schwester habe ich in der Oberstufe angefangen Hip-Hop zu hören. Diese Musik hat mich sofort fasziniert und auch sehr geprägt. 2002 inspirierte mich der Film «8 Mile» von Eminem dazu, mit dem Rappen anzufangen. Anfangs nur auf der Strasse und später dann in unserem eigenen Studio.

 
Gibt es Gemeinsamkeiten oder Synergien zwischen den Berufungen?

Was die Musik und die Arbeit gemeinsam haben ist, dass man Disziplin und Ehrgeiz an den Tag legen muss, um seine Ziele zu erreichen. Man sollte immer offen für Kritik sein, weil man sich nur so verbessern kann. Der Unterschied von der Arbeit zu meiner Musik ist, dass das Rappen für mich ein Ausgleich zu meinem Alltag ist und ich dabei so gut abschalten kann.

 
Wie hat sich deine Band gefunden?

Ich habe die Band «Eibahn» 2003 mit meinen damals zwei besten Kumpels gegründet. Wir haben die gleiche Leidenschaft geteilt und unsere ganze Freizeit zusammen verbracht. Die Bedeutung des Namens entstand, da wir nur in eine Richtung gehen wollten – nämlich nach vorne! Nach unserem Debutalbum und vielen gemeinsamen Songs, ist unsere Sängerin (und mittlerweile meine Frau) unserer Crew beigetreten. Wir haben uns von Anfang an für Schweizerdeutsch entschieden, weil man sich einfach in seiner Muttersprache am besten ausdrücken kann. Jeder bei uns schreibt seine Texte selbst und teilweise produzieren wir auch die Musik dazu selbst.

 
Was ist dir wichtig als MC, was als Konstrukteur?

Als MC ist mir wichtig, dass ich authentisch bleibe und bei jedem Song mein Bestes gebe.

Die Musik mache ich aus Leidenschaft und nicht des Geldes wegen. Ferner fasziniert mich die Entstehung der Kultur von Hip-Hop, mit allem was dazu gehört. Als Konstrukteur ist mir zum einen wichtig, dass ich nicht nur meinen Job erledige, sondern gut darin bin. Zum anderen auch, dass ich Freude daran habe und mein Team weiterbringen kann. Ich bin froh, dass ich mich bei der F. Preisig AG beruflich weiterentwickeln kann, zurzeit besonderes in der BIM Thematik.

 
Woher kommt die Inspiration für die Texte – speziell der Corona-Song und wie war das Feedback?

Ich lasse mich hauptsächlich vom Leben und meinem Umfeld inspirieren. Ich möchte Menschen etwas auf den Weg mitgeben und sie emotional berühren. Die Themen der Songs sind meistens nicht geplant, sondern entstehen, wenn ich den Beat höre. Als die Corona-Pandemie ausgebrochen ist und ich die ganzen Nachrichten und panischen Leute gesehen habe, wusste ich sofort, dass ich diesen Song machen muss, um den Menschen ein wenig Hoffnung und Mut zu geben. Das Feedback darauf war überwältigend. Mir haben sehr viel Leute geschrieben, dass ich Ihnen in dieser schweren Zeit geholfen habe und ich dieses Thema sehr gut auf den Punkt gebracht hätte. Hier der Link zum Song Download.

 

Wir danken dir herzlich für das Interview und dein Engagement als Zeichner und Musiker und hoffen, dass du deine selbstgesteckten Ziele, dich stetig zu verbessern und ein Vorbild als Mensch zu sein, erreichst. Mehr zu «Eibahn» gibt es unter: http://www.eibahn.ch/

© 2020  F. PREISIG AG, ZÜRICH

HAUPTSITZ:

F. Preisig AG
Bauingenieure und Planer SIA/USIC

Hagenholzstrasse 83b
CH-8050 Zürich

T 044 308 85 85

F 044 308 85 80

E-Mail senden