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Schweizerische Rheinhäfen

Von Kurt Margadant / Margadant AG

Der Hafen wird immer wichtiger

Jährlich steigt die Anzahl der verschifften Container von den Seehäfen in die Schweiz. Die Seehäfen Rotterdam und Antwerpen bauen ihre Kapazitäten im Containerverkehr aus und setzen im Verkehr vom und zum Meer verstärkt auf die Binnenschifffahrt. Auch erhöht sich der Anteil der in Containern transportierten Güter.


Um mit diesen Mehrbelastungen Schritt halten zu können, planen die Schweizerischen Rheinhäfen gemeinsam mit der SBB Cargo eine Verdoppelung der Kapazitäten. Mit dem Konzept "Hafenentwicklung 2020" soll ein trimodales Containerterminal mit einem zusätzlichen Hafenbecken 3 realisiert werden.

Leistungen Margadant AG

Seit dem Start des Projektes im 2013 arbeiten mehr als 40 Auftragnehmer bei der Projektierung des Vorhabens mit.
Für den Neubau des Hafenbeckens 3 der Schweizerischen Rheinhäfen unterstützen wir den Bauherrn, die Schweizerischen Rheinhäfen, in den Aufgaben und Funktionen eines Bauherrn. Diese umfassen im Wesentlichen folgende Aufgaben:

  • Projektmanagement Gesamtprojekt: Controlling von Leistungen (Qualität, Ziele), Termine und Kosten mit insbesondere der ganzen Vertrags- und Rechnungsadministration, Baubuchhaltung über das Gesamtprojekt inkl. Endkostenprognosen und Finanzplanung

  • Projektaufbau- und ablauforganisation, Projektinformation und – dokumentation

  • Lenkung und Verantwortung des Projektfortschritts

  • Beschaffungen von Dienstleistungen und Arbeiten nach öffentlichem Beschaffungsrecht

Zeitplan

Das Bau- und Auflageprojekt liegt seit Anfang 2017 vor und soll Ende 2017 dem Bundesamt für Verkehr eingereicht werden (Beginn des Plangenehmigungsverfahrens).

Bildernachweis

Quelle: hafen-stadt.ch

 

Lärmschutz an Staatsstrassen: Kanton Zürich

Von Tülin Aydin

Ein immer grösser werdendes Problem heutzutage ist die wachsende Lärmbelastung im alltäglichen Leben. In der Schweiz ist der Strassenverkehr mit Abstand die grösste Lärmquelle. Stark verkehrsbelastete Strassen, die bei den betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner zu Lärmgrenzwert-Überschreitungen führen, müssen saniert werden.

Der Kanton Zürich ist nach Lärmschutzverordnung (LSV) Kap. 4, Art. 113ff entlang der Staatsstrassen lärmsanierungspflichtig. Ob eine Lärmschutzwand als bauliche Lärmsanierung gebaut wird oder nicht, wird im Vorfeld durch die Fachstelle Lärmschutz des Kantons Zürich abgeklärt. Je nach Bebauung wurden Strassenzüge und Quartiere von Städten und Dörfer in Lärmempfindlichkeitsstufen eingeteilt. Daraus ergaben sich die Sanierungsstandorte. Anschliessend in einem weiteren Schritt die möglichen Standorte für bauliche Massnahmen (LSW) ausgeschieden. Ist der Entscheid gefallen, dass als Massnahme eine Lärmschutzwand (LSW) zum Zuge kommt, wird das Projekt dem zuständigen Planer zur Erarbeitung des Bauprojekts und der Durchführung der Projektauflage übergeben.

Das Tiefbauamt Kanton Zürich hat die Projektierung und Realisierung der erforderlichen Lärmschutzwände in vier Lose aufgeteilt, die zwischen 2014 und 2020 sukzessive umgesetzt werden. Die F. Preisig AG wurde mit dem Los Y "Süd-West“ beauftragt.

Für eine grosse Projektsicherheit in der Realisierung erfordern die Planungs- und Vordimensionierungsarbeiten bereits in den frühen Projektphasen eine genaue Auslegeordnung und Bearbeitung der Grundlagen für die bevorstehende Realisierung. Im Los Y konnten unter anderem folgende Lärmschutzwände realisiert werden:

In Bonstetten, entlang der Stationsstrasse

Als Erster Standort wurde im Jahre 2016 die 80 m lange Holzlärmschutzwand mit Betonstützen und Betonfundament in Bonstetten realisiert. Nachdem die Rodungsarbeiten von Bäumen, Hecken und Sträuchern abgeschlossen waren, erfolgte der Aushub und anschliessend gleich die Erstellung der Fundation. Das Tragwerkskonzept ist eine Kombination aus Flach- und Pfahlfundation. Im Bereich von bestehenden Werkleitungen wird flach fundiert, damit eine Umlegung der Leitungen vermieden werden konnte. In den übrigen Bereichen wurden 16 Betonbohrpfähle mit einem Durchmesser von 0.41 m und einer Länge von 3.50 – 4.10 m erstellt. Im nächsten Arbeitsschritt wurden etappenweise die Betonsockelmauer und die Betonstützen in Sichtbeton ausgeführt. Nach Abschluss der Betonarbeiten wurden die Betonfundamente hinterfüllt. Damit waren die Arbeiten für das Tiefbauunternehmen abgeschlossen.

Nun ist die eigentliche Lärmschutzwand an der Reihe. Die Elemente bestehen aus Holz und sind strassenseitig mit vertikal gestellten Brettern ausgebildet, gartenseitig ist die Rückwand mit Brettern verkleidet. Generell sind die Lärmschutzelemente 1.90 x 3.00 m gross, nur im Rand- und Türbereich können die Masse abweichen. Die Lärmschutzelemente wurden im Werk vorfabriziert, auf der Baustelle mit einem LKW-Kran eingehoben und an den Betonstützen befestigt. Für die Zugänge zu den Grundstücken wurden in die Lärmschutzwand integrierte Metalltüren montiert. Zum Abschluss werden die Gärten der Grundeigentümer wieder instand gestellt.

Dank dem guten Zusammenspiel aller am Bau Beteiligten, konnte die Lärmschutzwand innerhalb von 4 Monaten ohne besondere Vorkommnisse komplett fertig gestellt werden.Durch den Bau der 2.50 m hohen und 80 m langen Lärmschutzwand konnten die Überschreitungen der Immisionsgrenzwerte bei 4 Liegenschaften deutlich gesenkt werden.

In Weiningen, entlang der Zürcherstrasse

In Weiningen wurde in diesem Jahr die 102 m lange Holzbetonlärmschutzwand mit Stahlstützen und Betonfundament realisiert. Durch den Bau der Lärmschutzwand versucht man die Lebensqualität der Anwohner zu erhöhen. Durch Rodungen von Bäumen, Hecken und weiteren Pflanzen nimmt man ihnen aber auch quasi eine gewisse Lebensqualität wieder weg. In Weiningen soll deshalb ein sehr alter Silberahornbaum in der Nähe der neuen Lärmschutzwand erhalten werden. Damit die Wurzeln bei den Grabarbeiten vor Beschädigungen geschützt sind, wird ein 14 m langer Wurzelvorhang vorgängig erstellt. Erst dann wird der Aushub gemacht und die 28 Betonbohrpfähle werden erstellt. Die Betonsockelmauer aus Sichtbeton und die darauf montierten Stahlstützen bilden das Grundgerüst der Lärmschutzwand.Die Lärmschutzwand wird als Holzbetonwand mit strassenseitiger horizontaler Struktur ausgebildet. Holzbeton ist ein speziell hergestellter Baustoff. Dafür werden Holzspäne in einem aufwendigen Prozess mit Zement und Wasser vermengt und in einem Stationärfertiger in Form gebracht. Diese werden dann auf ein Tragelement aus Beton montiert. Die Lärmschutzwandelemente werden im Werk vorfabriziert. Sie sind 4.00 x 2.05 m gross. Auf der Baustelle werden sie dann nur noch zwischen die Stahlstützen eingeschoben. Eine weitere Befestigung der Elemente ist nicht mehr nötig. Nach Abschluss der Arbeiten an der Lärmschutzwand, werden auch hier die Gärten der beiden Überbauungen wieder instand gestellt.

Bildernachweis

Quelle: F. Preisig AG

 

Champions League des Hochbaus
am Flughafen Zürich

Von Rafael Simeon / Ribi + Blum AG

Die Flughafen Zürich AG erstellt auf dem landseitigen Areal östlich des Flughafens ein neues Dienstleistungszentrum. Angeschmiegt an die Ringstrasse des Autobahnanschlusses und am Fusse des grünen Butzenbüelhügels entsteht der rund 500 m lange Gebäudekomplex mit einer Nutzfläche von 180‘000 m2. Er gliedert sich in sechs Teilobjekte mit dazwischen liegenden grosszügig gestalteten Gassen. Die Gassen laden die Besucher zum Flanieren entlang der Geschäfte ein und bilden die Verbindung vom treibigen Verkehrsknotenpunkt beim Bushof zur grünen Oase des Butzenbüels.

Das visionäre Projekt an besterschlossener Lage bringt Business, Freizeit, Lifestyle, Hotellerie, Kongress, Kultur und Medizin unter einem Dach zusammen. Der Japanische Architekt Riken Yamamoto liess sich bei einem Spaziergang durch das Niederdörfli von den verwinkelten Gassen inspirieren. Mit der transparenten Glasfassade unterscheidet sich das Erscheinungsbild letztlich aber deutlich. Das Investitionsvolumen beträgt eine Milliarde Schweizer Franken, womit "The Circle" das zurzeit grösste Hochbauprojekt der Schweiz ist.

Die Ribi + Blum AG – mit ihren rund 35 Angestellten die Nummer zwei in der Preisig-Gruppe - ist zusammen mit der wlw Bauingenieure AG vom Totalunternehmer HRS Real Estate AG mit den Bauingenieurarbeiten beauftragt. Die Ingenieurgemeinschaft plant die Baugrube und das Tragwerk, welches grösstenteils in Stahlbeton erstellt wird.

Technische Schlüsselstellen

In Bezug auf die Ingenieurarbeiten weist das Projekt einige knifflige Besonderheiten auf, die es zu meistern gilt. Eine davon ist die Linienführung der SBB auf der Strecke Zürich - Winterthur, welche den Projektperimeter durchquert. Die Bahnlinie verläuft in einem zweispurigen Tunnel unmittelbar unter einem der Gebäude hindurch. Der teilweise im Tagbau, teilweise bergmännisch errichtete Tunnel muss für alle Bauzustände und den Endzustand gesichert werden. Er wird partiell freigelegt um die mächtigen Abfangträger errichten zu können, die das darüberliegende, 10-geschossige Gebäude abfangen und die Lasten seitlich des Tunnels in die Pfahlfundation einleiten können. Die Überspannung beträgt bis zu 25 m und wird mit geschosshohen vorgespannten Ortbetonträgern bewerkstelligt. Im Zusammenhang mit vorsorglichen Sicherheitsinstallationen im bestehenden Tunnel, bei denen kurzzeitig und in Nachtarbeit auch der Bahnbetrieb betroffen war, konnte der Bauherr auf das Know-How der F. Preisig AG zurückgreifen, womit das umfassende Dienstleistungsangebot der Gruppe zu Nutze gemacht werden konnte.

 

Eine andere Herausforderung aus statischer Sicht ist die geneigte Fassade entlang der Ringstrasse. Aufgrund der variierenden Neigungen zwischen 11° und 19° kommen die Dachkanten über die Kantonsstrasse zu liegen. Dies führt zu ausführungstechnischen Herausforderungen in puncto Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer, die mit provisorischen Schutzwänden und Schutzgalerien gelöst werden konnten. Die auskragende Fassade hat vor allem aber eine Auswirkung auf die Stabilität der schlanken Gebäude. Sie lehnen sich nach vorne vor und verursachen abtreibende Kräfte, die nur über die betonierten Gebäudekerne abgetragen werden können. Es ergeben sich grosse Einspannmomente am Fuss der Kerne. Diese werden mit Hilfe von mächtigen Fundamentriegeln, in der Dimension vergleichbar mit einem Einfamilienhaus, neutralisiert und mit bis zu 1.50 m starken Pfählen in den Baugrund abgetragen.

Das für alle Disziplinen äusserst komplexe Bauwerk wird Ende 2019 fertiggestellt werden. Der Projektstand kann auf der Webcam laufend mitverfolgt werden. Zusätzliche Informationen und aktuelle News sind auf www.thecircle.ch zu finden.

Bildernachweis

Quelle: LWA Daniele Lupini

 

Vorstudie Umfahrung Siggenthal-Station: Grundstein für künftige Verkehrsentlastung in Würenlingen gelegt

Von Robert Scherzinger

Ziel Aufstufung Richtplaneintrag

Die aargauische Gemeinde Würenlingen ist im Bereich Siggenthal-Station stark vom Durchgangsverkehr durch das Untere Aaretal betroffen. Um die Gemeinde verkehrlich zu entlasten, wurde bereits 1978 im regionalen Strassenrichtplan (beschlossen vom Grossen Rat am 19.12.1978) die Idee einer Westumfahrung festgelegt. Heute sind die "Westumfahrung Siggenthal-Station" sowie die "Verlegung K113" auf Stufe Vororientierung im kantonalen Richtplan vermerkt. Das zwischen 2014 und 2015 erarbeitete Gesamtkonzept zur Ostaargauer Strassenentwicklung (OASE: www.ag.ch/oase) sieht eine Aufstufung der Richtplaneinträge ins Zwischenergebnis vor, dafür sind weitergehende Abklärungen zu treffen.

Geänderte Rahmenbedingungen und fehlende Detailabklärungen

Die Massnahmen der OASE verändern die Rahmenbedingungen und machen eine Gesamtbetrachtung der K112 / K113 und K114 zwischen dem Grenzübergang Koblenz im Norden und den beiden Anschlüssen ans Nationalstrassennetz, Neuenhof (AS 55) und Brugg (AS 19), im Süden erforderlich. Unklar ist auch, welche Ziele die damalige Projektidee der "Westumfahrung Siggenthal-Station“ verfolgte und wie die heute bestehenden Gewerbebauten (Coop, GoEasy) und die baldigen Anpassungen des Bahnnetzes das Mengengerüst des Verkehrsnetzes beeinflussen. Weiter fanden noch keine detaillierten Überprüfungen zu den Richtplaneinträgen bezüglich Varianten, Knotengestaltungen oder Auswirkungen auf das bestehende Verkehrsnetz, Siedlung und Umwelt etc. statt.

Voruntersuchung Umfahrung Siggenthal-Station / Verlegung K113

Im Auftrag der kantonalen Abteilung Verkehr (Departement Bau, Verkehr und Umwelt) wurden durch die F. Preisig AG in einer ersten Phase verkehrliche, bauliche und umwelttechnische Abklärungen zur Richtplanvariante vorgenommen. In einer zweiten Phase wurde ein Variantenfächer ausgearbeitet und die dazugehörigen Massnahmen grob skizziert. Die Gemeinden Würenlingen, Untersiggenthal und Villigen sowie die Repla Zurzibiet begleiteten die Planungen.

Verkehrserhebungen Unteres Aaretal für weitere Planungen

Dabei wurde festgestellt, dass für weitere Analysen und Planungen aktuelle Verkehrszahlen fehlen oder veraltetet sind. So wurden ergänzende Verkehrserhebungen durchgeführt. Mittels Seitenradaren, Videokamera (Scout), händischen Zählungen und Auswertungen von Lichtsignaldetektoren wurden an 15 Standorten Verkehrsdaten erhoben und ausgewertet, um die vorhandenen Planungsgrundlagen aktualisieren zu können.

Wie weiter?

In einem nächsten Schritt, ab Sommer 2017, werden auf Basis der Voruntersuchung eine vollständige Zweckmässigkeitsbeurteilung mit Kosten-Nutzen-Analyse und ein Bericht zur Umweltsituation erarbeitet. Kann eine zweckmässige Bestvariante gefunden werden, erfolgt danach das Festsetzungsverfahren im kantonalen Richtplan.

Bildernachweis

Quellen: Geoportal Kanton Aargau

 

Breitestrasse Winterthur:
Erstes Etappenziel erreicht

Von Dario Bossi

Bau Kanalisationsleitung und Bachleitungen

Im Januar 2015 wurde an der Breitestrasse, in der nördlichen Fahrbahnhälfte, mit dem Bau der zu ersetzenden Kanalisationsleitung und Bachleitung für den Breitetobelbach begonnen. Ab dem März 2015 wurden zusätzlich die Bauarbeiten für die neue Bachleitung Breiteholzbach in Angriff genommen.

Als grosser Meilenstein, an den umfassenden Tiefbauarbeiten an der Breitestrasse, steht der effektive Anschluss der neuen Bachleitungen an den Breitetobelbach, respektive den Breiteholzbach bevor. Mit der Fertigstellung der Breiteholzbachleitung wird der Bach neu nicht mehr in die Kanalisation – in Richtung Storchenbrücke – abgeleitet, sondern fliesst in der neu erstellten Bachleitung Richtung Breitetobelbach. Im Bereich der Turmstrasse fliessen die beiden Bäche zusammen und gelangen am Ende des Projektperimeters in das offene Gewässer des Mattenbachs.

Strassenbau mit Platzgestaltung

Im Zusammenhang mit den Bauarbeiten für die neuen Kanalisations- und Bachleitungen wurden ebenfalls die Strassenbauarbeiten in den jeweiligen Bauetappen ausgeführt.

Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens (ca. 15‘000 DTV) sowie der Aufrechterhaltung der Busverbindung mussten die Bauarbeiten in der nördlichen Fahrspur in 17 Etappen unterteilt ausgeführt werden.
Weitere 17 Etappen umfassen die aktuell laufenden Bauarbeiten in der südlichen Fahrspur. Dabei handelt es sich, neben der Platzgestaltung "Waldheim“ und "Breiteplatz“, um rund 800 m neue Wasserleitungen, 400 m neue Gasleitung sowie 800 m neue Elektroleitungen. Die Strassenbauarbeiten bilden auch hier jeweils den Abschluss der einzelnen Etappen.

"Daily – Business“ über drei Jahre …

Die Aufteilung der einzelnen (kurzen) Etappen, die engen Platzverhältnisse sowie der tägliche Verkehr stellen für die Bauunternehmung eine grosse Herausforderung dar. Sämtliche Materialien müssen von den drei Installationsflächen unter Berücksichtigung der Fussgänger und des Verkehrs zu den Bauetappenbereichen geführt respektive abtransportiert werden.

Das aktuelle Bauprogramm sieht ein Ende der Bauarbeiten im Frühling 2018 vor. Bis dorthin stehen für alle am Bau beteiligten Unternehmer, Stadtwerke, Stadtgärtnerei, Stadtbus, Bauherrschaft und Bauleitung noch intensive Bauarbeiten an. Der Abschluss der Bauarbeiten erfolgt im Sommer 2018 mit dem Einbau des Deckbelages über die rund 16‘000 m2 Strassenfläche.

Kurz Nachgefragt!

Bei Ernst Krebs, Eigentümer und Anwohner an der Breitestrasse:

Wie erleben Sie als Eigentümer und Anwohner die Baustelle Breitestrasse?
Es ist imposant mit welcher Disziplin und Präzision die Bauarbeiten ausgeführt werden. Dies bei jedem Wetter und unter dem täglichen grossen Verkehr. Die Lärmemissionen sind die grösste Belastung für uns Anwohner. Eindrücklich ist die grosse Dimension der Bauarbeiten unter den engen Platzverhältnissen und dem Verkehr.

Wissen Sie was gebaut wird und werden Sie genügend informiert?
Wir wurden als direktbetroffene Anwohner mit einem Baustellen-INFO – Schreiben von der Bauleitung über die anstehenden Bauarbeiten in der Bauetappe informiert. Für die Sanierung der Hausanschlussleitung stehen wir im direkten Kontakt mit der Bauleitung, Unternehmung und Stadtwerk Winterthur.

Bildernachweis

Quelle: LWA Daniele Lupini / Dario Bossi

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