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NEWS & PUBLIKATIONEN

 

NEWSLETTER Preisig Punkt

 

Loppertunnel:
Kabelanlagen in Rekordzeit erneuert

Von Marco Galli / Kerstin Stüssi

 

Im Loppertunnel 1 der Zentralbahn zwischen Hergiswil und Alpnachstad wurde im vergangenen April die Hochspannungskabelanlage in einer 4-wöchigen Totalsperre komplett erneuert. Die Arbeiten umfassten den Bau eines neuen Kabelrohrblocks sowie die Anpassung und Erneuerung grösserer Kabel- und Muffenschächte. Eine Teilerneuerung von Gewölbe und Entwässerung folgt nächstes Jahr.

 

Logistik als Herausforderung

Bahnbauarbeiten stellen generell hohe Anforderungen an die Logistik: Von den vorhandenen Abstellgleisen über die möglichen Zufahrten hin zu den geeigneten Fahrzeugen und den eingesetzten Baumaschinen muss alles auf einander abgestimmt sein. Die Arbeiten erfolgten gleisgestützt und teilweise unter eingeschalteter Fahrleitung, damit der Bahnhof Hergiswil während der gesamten Bauzeit in Betrieb gehalten werden konnte. Für die Tiefbauarbeiten kamen zweiwegfähige Bagger und LKWs zum Einsatz, dazu niedrige Gleisrollis – alles Geräte, die beim Installationsplatz flexibel ein- und ausgegleist werden konnten. Die vom Unternehmer gewählte Lösung ergab die grösstmögliche Unabhängigkeit vom übrigen Bahnverkehr, weil für die Versorgung der Baustelle praktisch keine Manöver auf Betriebsgleisen durchgeführt werden mussten.

 

Gedrängtes Terminprogramm

Während der 4-wöchigen Totalsperre im April erfolgten neben den Tiefbauarbeiten auch die Arbeiten der Fachdienste Kabel, Fahrleitung und Fahrbahn. Dank einer detaillierten Bauprogrammkoordination konnte ein Ablauf gefunden werden, der ein Minimum an gegenseitiger Behinderung ergab und eine kleine zeitliche Reserve enthielt. Die Arbeiten erfolgten mehrheitlich im 3-Schichtbetrieb: Die Arbeiten im Tunnel erfolgten in der Nacht- und Morgenschicht, die Arbeiten im Portalbereich und Bahnhof Hergiswil in der Nachmittagsschicht. Damit konnten die Immissionen für die Anwohner in Hergiswil stark reduziert werden.

 

Auftrag erfüllt

Dank guter Zusammenarbeit konnten Zentralbahn, Unternehmung und Fachdienste gemeinsam mit dem Projekt- und Bauleitungsteam der F. Preisig AG rund 1‘600 m Kabelrohrblock, 5 neue oder erneuerte grosse Kabelschächte, eine Kabelbrücke über den Mühlebach sowie einige Abschnitte neuen Kabelkanals erstellen. Die Fahrleitungsanlagen in den Portalbereichen wurden auf den späteren Umbau zur Deckenstromschiene vorbereitet und die Kabelanlage termingerecht in Betrieb genommen.

 

Ausblick: Teilerneuerung von Gewölbe und Entwässerung

Das Gewölbe des im Jahr 1888 in Betrieb genommen Loppertunnel 1 wird 2019 in den am stärksten beschädigten Abschnitten instand gesetzt. Vorgesehen ist die vollflächige Abdichtung in den Portalbereichen, während weiter im Tunnel in den vernässten Zonen eine rund 4 m breite Scheitelabdichtung erstellt wird, mit der eindringendes Wasser von der Fahrleitung und Fahrbahn ferngehalten werden soll. Neben der Gewölbesanierung sind auch die lokale Reparatur der Längsentwässerung, der Einbau einer Deckenstromschiene sowie eine Anpassung der Gleisnivelette vorgesehen. Letztere kann dank des zukünftigen Verzichts auf Rollschemelbetrieb angehoben werden, so dass eine ausreichende Schotterbettstärke resultiert.

 

Lärmgutachten Neunkirch SH

Von Armin Muschaweckh

Lärmberechnung zur Bewilligung des Quartierplans

Im Rahmen der Bewilligung des privaten Quartierplans „Giige“ in der Gemeinde Neunkirch, SH wurde seitens des Kantons aufgrund der durch die Gemeinde genehmigten Zonenplanänderung ein Lärmgutachten gefordert.

Die F. Preisig AG erstellte für die Scherrer AG das geforderte Lärmgutachten zur Genehmigung der geplanten Wohnüberbauung. Hierbei waren unter Beachtung der geltenden Zonierung und der relevanten Lärmquellen die Nachweise zur Einhaltung der massgebenden Belastungsgrenzwerte zu erbringen.

Situation

Der private Quartierplan „Giige“ sieht eine Überbauung mit fünf Mehrfamilien- und vier Doppelhäusern vor (Abb.02). Die Bauten sind parallel zum Terrainverlauf und zum grössten Teil auf die bevorzugte Südwestlage ausgerichtet. Die geplante Überbauung sieht einen Anteil von mindestens 90% Wohnungen vor. Zudem ist eine Nutzung durch nicht störende Betriebe geplant. Zur Beurteilung der Einhaltung der massgebenden Grenzwerte (Planungswerte oder Immissionsgrenzwerte) werden alle relevanten Emissionen durch Lärmquellen in der näheren Umgebung berücksichtigt.

Hierbei wird die Situation bezüglich Strassenlärm durch die mittelbar an der geplanten Überbauung gelegenen „Wilchingerstrasse“ und des „Kleinen Letten“ untersucht. Weiterhin sind die Lärmarten Industrie- und Gewerbelärm sowie Bahnlärm durch die Bahnstrecke Schaffhausen-Waldshut im Planungsperimeter (s. Abb. 01) zu berücksichtigen.

 
Lärmrechtlichen Vorgaben

Rechtliche Grundlagen, wie Umweltschutzgesetz (USG), Lärmschutz-Verordnung (LSV), Raumplanungsgesetz (RPG), kantonale Gesetze und Verordnungen, die gültige Zonenplanänderung, die Bau- und Nutzungsordnung der Gemeinde Neunkirch und der private Quartierplan „Giige“, Gemeinde Neunkirch, sind zu beachten.

Gemäss der jüngsten Zonenplanänderung „Giige/Wilchingerstrasse“ weist der Perimeter gesamthaft die Wohnzone 2 (W2) mit der Empfindlichkeitsstufe II auf. Da der Perimeter gemäss Quartierplan als erschlossen gilt, sind als Belastungsgrenzwerte die höheren Immissionsgrenzwerte (IGW) von 60/55 dB (A) für Tag / Nacht massgeblich.

 

Abstimmung mit den Beteiligten

Aufgrund der langen Projekthistorie wurden seitens der F. Preisig AG die Rahmenbedingungen mit den Planern, der Gemeinde und den kantonalen Fachstellen eng abgestimmt. Damit konnte sichergestellt werden, dass ein Höchstmass an Planungssicherheit gewährleistet wird.

 

Ermittlung Lärmbelastung

Mittels 3D-Modell (Software CadnaA) erfolgt die Berechnung der Lärmbelastung und die Bewertung bezüglich Einhaltung der geltenden Immissionsgrenzwerte. Als Terrainmodell wird das Modell des Kantons Schaffhausen verwendet. Bestehenden Gebäude werden in Form und Höhe abgebildet und im Bedarfsfall genauer nachmodelliert. Die Objekte des Bauprojektes liegen als Pläne und digitale Daten vor und werden inkl. Dachform modelliert. Die gebäudeweise Bewertung der maximalen Lärmbelastung je Lärmart erfolgt an den Fassaden im 3D-Modell. Die Ergebnisdarstellung der Berechnungen im Modell (Abb. 03) weist die Gebäudebeurteilung aus.

 

Ergebnisse Massnahmenkonzept

Bei allen relevanten Lärmarten werden die Immissionsgrenzwerte an den Gebäuden eingehalten. Im Lärmgutachten wird somit nachgewiesen, dass keine zusätzlichen Lärmschutzmassnahmen notwendig sind. In der optionalen Betrachtung Strassenlärm Sanierungshorizont 2037, die nicht Teil der Beurteilung zur Einhaltung der lärmrechtlichen Vorgaben ist, werden an den südlich exponierten Gebäuden die Immissionsgrenzwerte am Tag bereits erreicht. Daher werden freiwillige Massnahmen zur Optimierung der Situation empfohlen.

 

Entsprechend dem Kundenwunsch konnte die Bearbeitung des Lärmgutachtens binnen weniger Wochen erfolgen, um einen Verzug des Bauvorhabens zu vermeiden.

 

Engpassbeseitigung auf der A1 rund um Winterthur

Von Christoph Sigrist / Michael Moser

Das Projekt in Kürze

Die Autobahn A1 ist die Schweizer Hauptverkehrsader von Ost nach West. Auf dem Ende der 1960er-Jahre eröffneten Abschnitt der A1 rund um Winterthur verkehren heute über 100‘000 Fahrzeuge pro Tag. Dadurch ist die Autobahn in diesem Bereich an über 355 Tagen im Jahr überlastet und gehört damit zu den grössten Stauschwerpunkten im schweizerischen Autobahnnetz. Dieser soll im Rahmen des Programms zur Beseitigung von Engpässen im Nationalstrassennetz der Schweiz durch eine Spurergänzung beseitigt werden.

 

Das Vorhaben ist im Programm dem Modul 2 zugeteilt, welches Projekte mit vordringlichem Bedarf enthält. Die Umsetzung erfolgt im Rahmen des Projekts „Winterthur-Töss - Winterthur-Ost, 6-Spurausbau“, welches Anpassungen der A1 zwischen Winterthur-Töss und Winterthur-Wülflingen sowie Winterthur-Nord und Winterthur-Ost (neu 2x3 Fahrstreifen) und zwischen Winterthur-Wülflingen und Winterthur-Nord (neu 2x4 Fahrstreifen) umfasst. Parallel hierzu werden der Lärmschutz und die Entwässerungsanlagen an die aktuellen gesetzlichen Vorschriften angepasst. Ferner wird zusammen mit dem Kanton Zürich und der Stadt Winterthur auch die Aufnahme der im Kantonalen Richtplan eingetragenen Überdeckung Wülflingen in das Projekt geprüft.

 

Parallel zur Engpassbeseitigung ist eine Instandsetzung der bestehenden Fahrstreifen sowie der von den Massnahmen nicht betroffenen Objekte geplant, sodass anschliessend mindestens 15 Jahre lang keine grösseren baulichen Interventionen nötig sein werden.

 

Mehrstufiges Variantenstudium führt zur Bestvariante

Die Projektierung wurde im Herbst 2016 mit einem mehrstufigen Variantenstudium gestartet. Während einer ersten Bearbeitungsstufe wurde im Rahmen des Projektauftrags ein Ideenkatalog mit möglichen Varianten für das Trassee und Optimierungsvorschläge für die Anschlüsse im Projektperimeter zusammengetragen. Der Fokus lag dabei insbesondere auf den beiden städtisch geprägten Abschnitten Töss und Wülflingen, in welchen diverse miteinander in Konkurrenz stehende Interessen und Ansprüche – v. a. aus den Bereichen Lärmschutz und Städtebau – an das Engpassprojekt bestehen.

 

Alle Vorschläge im Ideenkatalog wurden systematisch bewertet und die zielführendsten Ideen zur Weiterbearbeitung empfohlen. Um ein nachhaltiges Projekt und ein stabiles Variantenstudium zu erlangen, wurden dabei bewusst breit gefächerte Lösungsansätze betrachtet. So wurden neben der Spurergänzung im Bestand beispielsweise auch neue Überdeckungen, welche einen Beitrag zum Lärmschutz und zur Stadtreparatur leisten könnten, sowie Tunnellösungen untersucht. Bei den Anschlüssen wurden sowohl alternative Organisationsformen als auch neue Anschlussstellen in die Betrachtungen mit einbezogen.

Die konkretisierten Varianten wurden im Rahmen der zweiten Bearbeitungsstufe in Zusammenarbeit mit dem Kanton Zürich, der Stadt Winterthur sowie den Gemeinden Seuzach und Wiesendangen mittels einer Kosten-Wirksamkeits-Analyse (KWA) bewertet, basierend auf einem projektbezogenen Zielsystem. Die gemäss KWA bestbewerteten Varianten des Trassees bzw. der Anschlusskonfigurationen wurden anschliessend zu Abschnittsvarianten zusammengesetzt. Diese wurden sodann mit der Bewertungsmethodik NISTRA einander gegenübergestellt und so die Bestvariante über den ganzen Projektperimeter entwickelt. Bei deren Festlegung spielten auch die finanziellen Beiträge Dritter an das Projekt eine massgebliche Rolle.

Nach Vorliegen des Variantenentscheids voraussichtlich im Sommer 2018 werden die Projektierungsarbeiten für das Generelle Projekt (GP) weiter vorangetrieben. Die Genehmigung durch den Bundesrat wird für das Jahr 2020 erwartet. Die Realisierung kann frühestens ab dem Jahr 2030 erfolgen.

 

Auftrag F. Preisig AG

Die F. Preisig AG ist in diesem interessanten und herausfordernden Projekt mit dem Mandat der Bauherrenunterstützung für die Phase Generelles Projekt beauftragt. Dabei übernehmen wir im Auftrag des Bundesamtes für Strassen ASTRA koordinative sowie administrative Aufgaben und begleiten die Projektierung aus fachlicher Sicht.

 

Instandsetzung Tiefgaragen Zentralüberbauung Wettingen

Von Myriam Homburger

Bestand

Kurz zusammengefasst handelt es sich bei diesem Projekt um zwei Tiefgaragen Nord und Süd mit separaten Garagenboxen inklusive eines oberirdischen Parkdecks. Über die Bestandsaufnahme der Tiefgaragen der Zentralüberbauung in Wettingen haben wir bereits im Frühjahr 2016 im PreisigPunkt berichtet.

Im Sommer 2017 durften wir dann die Instandsetzung der zwei Tiefgaragen mit einer Gesamtfläche von 8‘600 m2 und der oberirdischen Parkdecks mit insgesamt 7‘300 m2 in Angriff nehmen. Aufgrund eines detaillierten Variantenstudiums hat man sich, wegen fehlenden Ersatzflächen für die Stellplätze während der Umbaumassnahmen, für eine etappenweise Instandsetzung der Decken entschieden.

 

Instandsetzung der Parkdecks

Das Parkdeck Nord wurde in 3 Etappen à ca. 70 Stellplätze aufgeteilt. Der gesamte Aufbau des Parkdecks wurde abgetragen, neu versiegelt, mit Polymerbitumen-Dichtungsbahnen abgedichtet und mit Guss- und Walzasphalt aufgebaut. Gemäss Zeitplan sollte die Abdichtung des gesamten Parkdecks Nord bis zum Winteranfang abgeschlossen sein. Aufgrund schlechter Wetterbedingungen musste die Etappe 3 abgebrochen und auf das Frühjahr 2018 verschoben werden. Die Instandsetzung des Parkdecks Süd ist noch ausstehend, kann aber auf Grund der geringeren Fläche in einer Etappe ausgeführt werden.

Instandsetzung Tiefgarage Nord und Süd

Die Instandsetzung der Deckenuntersicht gestaltet sich etwas diffiziler als die Abdichtung der Draufsicht. Bei der Untersicht der Betondecke der Tiefgarage Nord wurden ca. 3 cm Beton mit Höchstwasserdruck abgetragen. Die gesamte Decke musste für die Arbeiten abgespriesst werden. Da die erste Lage der Bewehrung grösstenteils bereits sehr stark korrodiert war, musste die Decke mit Matten und Zusatzbewehrungen an den Fugen verstärkt werden. Anschliessend wurden 5–6 cm Spritzbeton in 2 Lagen aufgebracht, um die zuvor fehlende Betonüberdeckung und den damit verbunden Brandschutz herzustellen. Zusätzlich mussten bestehende Stützen mit Hydraulikpressen angehoben werden, um teilweise stark korrodierte Stahlplatten, welche der Auflagerverbreiterung dienten, auszutauschen.

Da der Zustand der Deckenuntersichten in der zweistöckigen Tiefgarage Süd grösstenteils besser war, wurde die Decke nur mit Wasserdruck angeraut, örtlich reprofiliert und 2 cm Brandschutzmörtel aufgebracht.

Weitere Arbeiten

Auf Grund einer guten Zusammenarbeit kamen im Laufe  Ausführungsarbeiten  noch verschiedene kleinere und grössere Arbeiten hinzu. So wurde in der Tiefgarage Süd eine über 5 m hohe Stützmauer erstellt, eine Tiefgaragenwand mit Klebebewehrung verstärkt, mehrere Pflanzentröge mit bis zu 35 m2 Fläche ausgehoben und neu abgedichtet. Bei der Garageneinfahrt Süd sind noch grossflächige Reprofilierungsarbeiten im Gange, welche vorab nicht ersichtlich waren. Ferner wird das Spieldach auf der Parkfläche der Tiefgarage Süd teilweise zurückgebaut und von einer Spielfläche zum begrünten Dach umgestaltet.

 

Umfahrung Sins:
Steigerung der Lebensqualität

Von Emil Woodtli, Margadant AG

Die hohen Verkehrsfrequenzen und die damit einhergehenden Immissionen im Dorfzentrum von Sins beeinträchtigen sowohl die Wohnqualität als auch die Standortqualität der Gemeinde Sins/AG. Die Südwestumfahrung soll das Dorfzentrum vom Durchgangsverkehr entlasten. Die Einsprachen aus dem Auflageverfahren konnten bereinigt werden, der Generalplaner hat die Submissionsunterlagen für die Hauptarbeiten erstellt. Aktuell laufen die Baumeistersubmission und die Landerwerbsverhandlungen.

 

Ausgangslage

In der Gemeinde Sins kreuzen sich die beiden Hauptverkehrsachsen des Bünz- und des Reusstals. Am Kreisel Einhornplatz treffen sich die Achsen der Kantonsstrassen K 260 und K 124, am Kreisel im Süden die Achsen der Kantonsstrassen K 126 (Richtung Luzern) und K 125 (Richtung Zug). Der Innerortsbereich zwischen diesen beiden Kreiseln ist der Flaschenhals dieser vier Zubringer. Er weist einen DTV von über 18'000 Fahrzeugen auf. Aus diesem Grund liegen sowohl die Lärm- als teilweise auch die Schadstoffbelastung über den gesetzlich zulässigen Werten. Der Anteil des Durchgangsverkehrs liegt bei rund 64%.

 

Südwestumfahrung Sins

Die Südwestumfahrung Sins hat zum Ziel, dass der Durchgangsverkehr im Dorfzentrum reduziert wird. Dadurch wird der Verkehr in Sins verflüssigt und die Schadstoff- sowie Lärmbelastungen werden deutlich gesenkt. Die Verkehrssicherheit sowie die Aufenthaltsqualität für Anwohner und Besucher werden erhöht.

Die Südwestumfahrung Sins besteht von Norden her aus dem Kreisel Bachtal, der 67 m langen Bachtalbrücke, dem anschliessenden 912 m langen Tagbautunnel Letten (mit Zentrale und vier Fluchtwegen), dem südlichen Trassee mit 40 m Länge, der querenden Rad- und Fussgängerbrücke Schürmatt mit ebenfalls 40 m Länge und schliesslich dem Turbo-Kreisel Eichfeld.

 

Termine und Kosten

Die Offertphase der Baumeisterarbeiten startete anfangs Mai 2018 und dauert bis Ende Juli, die Vergabe soll im September erfolgen. Ab Mitte September 2018 werden archäologische Prospektionen durchgeführt, bevor dann voraussichtlich im Frühjahr 2019 die eigentlichen Bauarbeiten zur Südwestumfahrung Sins starten. Die Tunneleröffnung ist 2022 vorgesehen, erst danach werden die Anpassungen an der ehemaligen Kantonsstrasse K124 ausgeführt, bevor deren Trägerschaft vom Kanton an die Gemeinde wechselt. Die Gesamtkosten betragen 88.4 Millionen Franken.

 

Beitrag der Margadant AG

Das Bauherrenunterstützungsmandat für die Südwestumfahrung Sins wurde bis Ende 2017 durch die F. Preisig AG wahrgenommen, infolge personeller Wechsel wurde zusammen mit der Bauherrschaft entschieden, dass das Mandat ab 2018 durch die Margadant AG, eine Schwesterfirma der F. Preisig AG, weitergeführt wird. Die Bauherrenunterstützung umfasst sämtliche bauherrenseitigen Belange, wie Informationswesen der Projektbeteiligten, Sitzungswesen, Projektadministration, Kosten- und Terminüberwachung etc.

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