NEWS & PUBLIKATIONEN

 

NEWS (Gesamtliste)

In stillem Gedenken an Stephan Hofer

24.6.2020

Sehr geehrte Geschäftspartner

Wir haben die traurige Pflicht, Sie über den Tod unseres Geschäftsleitungsmitglieds Stephan Hofer in Kenntnis zu setzen. Er ist am 25.06.2020 im Alter von 52 Jahren plötzlich und viel zu früh verstorben. Unser Mitgefühl in diesen schweren Stunden gilt seinen Hinterbliebenen, allen voran seiner Frau und seinen Kindern.

 

Wir erfahren diesen plötzlichen Abschied nicht nur als einen geschäftlichen, sondern vor allem als einen menschlichen Verlust, da uns mit Stephan eine vertrauensvolle Freundschaft verband. Dankbar blicken wir auf die gemeinsam verbrachte Zeit zurück und erinnern uns an Stephan, welcher uns alle mit seiner grossen Lebensfreude, der authentischen Persönlichkeit und seinem Herzblut für die tägliche Arbeit begeistert hat. Die Arbeit und das Engagement von Stephan haben bei uns nicht nur Spuren in der Firma, sondern vor allem in unseren Herzen hinterlassen.

 

Stephan Hofer wird auch gegen aussen als Bezugsperson und in Projekten eine grosse Lücke hinterlassen, eine Lücke, die nicht einfach zu schliessen ist. Als Ansprechpartner steht Ihnen, liebe Geschäftspartner, vorerst Olivier Leuenberger zur Verfügung. Er ist mit den geschäftlichen Angelegenheiten von Stephan Hofer bestens vertraut.

 

Wir werden Stephan als einen ganz besonderen Menschen in Erinnerung behalten.

 

In stiller Trauer und Dankbarkeit.

F. Preisig AG

Wir sind auf Kurs!

22.6.2020

Dank dem unermüdlichen Einsatz aller Beteiligten sind wir auf der Baustelle der SBB PU Nord im Bahnhof Winterthur wieder auf Kurs.

Trotz den Massnahmen gegen COVID-19 kann das Terminprogramm weiterhin eingehalten werden.

 

Link: TopOnline https://www.toponline.ch/news/winterthur/detail/news/trotz-coronakrise-auf-kurs-00136315/

Umzug Geschäftsstelle Zürich

25.5.2020

Nach über fünf Jahrzehnten an der Grünhaldenstrasse sind wir in neue und grössere Büroräumlichkeiten umgezogen.

Die Adresse des neuen Standortes lautet:

F. Preisig AG
Hagenholzstrasse 83b
8050 Zürich

Die Telefonnummern blieben bestehen.

Uzwil, Knoten Augarten

6.5.2020

Der Knotenbereich Augarten in Uzwil SG wird aufgrund des schlechten baulichen Zustandes totalsaniert. In diesem Zusammenhang wird das Angebot rund um den mit einer Lichtsignalanlage geregelten, hoch frequentierten Knoten für alle Verkehrsteilnehmer erweitert und die Kapazität auf die zukünftigen Bedürfnisse ausgerichtet. Es werden zusätzliche Fahrspuren realisiert, um den Verkehr in Richtung Autobahn rascher abfliessen zu lassen und Rückstaus im Siedlungsgebiet zu reduzieren. Auf der Nebenachse Bahnhofstrasse wird eine Busbevorzugungsanlage eingerichtet und die Radinfrastruktur gemäss Richtlinien für eine kantonale Radroute ausgebaut.

Die Strassenentwässerung entspricht weitgehend nicht mehr den technischen und gesetzlichen Anforderungen. Sie wurde deshalb komplett neu konzipiert und das verschmutzte Wasser wird zukünftig in eine Strassenabwasserbehandlungsanlage (SABA) geleitet, in welcher eine Reinigung und Retention stattfinden.

Die F. Preisig AG bearbeitet für das Tiefbauamt des Kanton St. Gallen alle Phasen ab Vorprojekt bis Inbetriebnahme, im April 2020 wurde das Bauprojekt fertiggestellt.

Massnahmenkonzept Störfallvorsorge Kantonsstrassen Kanton St. Gallen

6.5.2020

Das Tiefbauamt des Kantons St.Gallen hat für den Vollzug der Störfallverordnung die Risikoabschätzung für Transporte mit gefährlichen Gütern auf Kantonsstrassen erarbeitet. Im Jahr 2018 wurden im Rahmen eines Störfall-Screenings sämtliche Kantonsstrassen analysiert. Berücksichtigt wurden Risiken bezüglich Grundwasser, Oberflächengewässer und Personenverkehr.

 

Mit dem Massnahmenkonzept Störfallvorsorge werden nun sämtliche Segmente, die im Übergangsbereich oder im inakzeptablen Risikobereich liegen, plausibilisiert und analysiert. Wo erforderlich, werden Massnahmen vorgeschlagen. Für einzelne Segmente werden dann die vorgesehenen Massnahmen auf Stufe Vorprojekt erarbeitet.

 

Die F. Preisig AG bearbeitet den Auftrag zusammen mit der Nabla Ingenieure GmbH. Nach erfolgter Einarbeitung ab April 2020 erfolgen in den Sommermonaten die konzeptionellen Arbeiten, abgestimmt auf die ermittelte Priorisierung der jeweiligen Segmente. Mit der Erarbeitung der Vorprojekte wird der Auftrag voraussichtlich im April 2021 abgeschlossen.

Ein Tag als Lernender Zeichner Ingenieurbau

2.2.2020

Im Rahmen der Nachwuchssicherung, haben die Lernenden der F. Preisig AG den vielseitigen Zeichner-Alltag, in Form eines Videos veranschaulicht. In diesem ist zu sehen, welche Kompetenzen ein Zeichner abdeckt und mit welchen Mitteln und Methoden diese gewährleistet wird.

In 3:30 min gibts einen kompakter Einblick in die beiden Teilgebiete Hoch- und Tiefbau.

Zum Video:

Depotareal Bauma 2020

8.1.2020

In Bauma soll in den nächsten Jahren unter dem Namen «Erlebbares Schweizer Bahnkulturerbe» das erste Openair-Eisenbahnmuseum der Schweiz entstehen. Damit der Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland DVZO dieses Ziel zusammen mit der SBB und dem Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft des Kantons Zürich (AWEL) erreichen kann, wurde anfangs 2019 das Planerteam IG PNP+ (bestehend aus der F. Preisig AG, Niederer + Pozzi Umwelt AG, SJB Kempter Fitze AG, SKK Landschaftsarchitekten AG) aus einer öffentlichen Beschaffung heraus beauftragt.

Auf dem Gelände des Bahnhofs Bauma werden in Zukunft seltene oder einmalig erhaltene Zeugen aus der Eisenbahngeschichte im Bahnbetrieb des DVZO ihre ursprüngliche Funktion zurückerhalten. Bahnbauten aller Art aus verschiedenen Epochen möchte der Verein in Bauma zu einem Erlebnisraum vereinen, im authentischen Umfeld nutzen und dem Publikum auf eingängige Art präsentieren. So schafft der DVZO optimale Bedingungen zur Pflege und zum Betrieb des rollenden und stehenden Kulturgutes. Mittendrin begeben sich die Besucher auf beschilderten Wegen vorbei an den denkmalpflegerisch wertvollen Elementen auf Entdeckungsreise. Zugleich soll die Töss auf dem Abschnitt hinter dem Bahnhof revitalisiert und der Hochwasserschutz verbessert werden.

Bis im 4. Quartal 2019 wurde das Vorprojekt erarbeitet. Dieses erlaubt es nun dem DVZO, ein Finanziergesuch an den Lotteriefonds zu stellen. Im Jahr 2020 wird das Vorprojekt in der nächsten Projektierungsphase dann zum Bau- und Auflageprojekt vertieft und dem Bundesamt für Verkehr (BAV) als Bewilligungsbehörde eingereicht.

S- PLAN, N-PLAN, F-PLAN, WHZ-PLAN

27.11.2019

2016 wurde die Kompetenz Kabelschematas und Kabelpläne für Bahninfrastrukturen am Hauptsitz in Zürich konzentriert. Ein Jahr später konnte der Stab erfolgreich von einem jüngeren Team um Daniel Meier übernommen werden. Er unterstützt mittlerweile seit drei Jahren die Fachleute der SBB-Kabeldienste bei der Erstellung ihrer Pläne. Die Arbeiten erfolgen in engem und direktem Kontakt mit den Fachplanern der Eisenbahn und mit speziellen CAD-Tools (EAK-Tool für Bentley Microstation).

Wir verfügen über Know-How in verschiedenen Projektphasen das wir gerne zur Verfügung stellen. Wir freuen uns, auch zukünftig die Kabel-Fachdienste verschiedener Bahnen tatkräftig und kompetent zu unterstützen.

Projektwettbewerb Erweiterung Bahnhof Zürich Stadelhofen 2.Rang: Projekt VIA

20.11.2019

Die Resultate des Wettbewerbes wurden am 19.11.2019 publiziert.

Auch wenn es nicht ganz gereicht hat, freuen wir uns über den ehrenvollen 2. Platz.

Die F. Preisig AG war Mitglied in der INGE Team SAMBA.

 

INGE Team SAMBA

SAM Architekten und Partner AG, Zürich

F. Preisig AG, Zürich

Lombardi AG - Beratende Ingenieure, Luzern / Minusio

Binatec Ingenieure AG, Altdorf

Bähler AG, Küssnacht am Rigi

bbz bern gmbh, landschaftsarchitekten BSLA, Bern

Mati AG, Adliswil

 

Siehe auch:

https://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/jetzt-wird-klar-wer-den-stadelhofen-ausbaut/story/20353229

Wasserleitungsersatz mit Nachteinsätzen

30.10.2019

Die über 50 Jahre alte Wasserleitung in der Klotenerstrasse befand sich im Dorfzentrum in einem sehr schlechten Zustand. Um weitere Rohrbrüche zu verhindern, wurde die F. Preisig AG von der Gemeinde Bassersdorf beauftragt, die Leitungserneuerung im Herbst 2018 zu projektieren und den Bau zu begleiten.

 

Da die Klotenerstrasse eine der meistbefahrenen Kantonsstrassen ist, musste das Tiefbauamt Kanton Zürich beigezogen und deren Richtlinien eingehalten werden. Nach ersten Überlegungen zur Ausführung und der Verkehrssituation auf der Klotenerstrasse, wurde vom Tiefbauamt Kanton Zürich der Wunsch geäussert den Bau in den Sommerferien auszuführen. Dies aufgrund der hohen Verkehrsbelastung auf der Klotenerstrasse. Somit wurde die Baustelle auf die Sommerferien im Jahr 2019 verschoben.

 

Verkehrssituation:

Die grosse «Knacknuss» an dieser Baustelle waren aber nicht die Arbeiten selber oder der Ausführungszeitpunkt, sondern hauptsächlich die Verkehrsführung. Für eine Baustelle mit Gegenverkehr ist die Klotenerstrasse nicht genügend breit. Von der Variante «Bauen mit Lichtsignalanlage» wurde nach einer Verkehrsmodellierung eines Spezialisten abgeraten. So war nun eindeutig, dass der Verkehr dorfeinwärts auf der Klotenerstrasse bleiben kann, der Verkehr jedoch dorfauswärts umgeleitet werden muss.

Die Umleitung für den Autoverkehr erfolgte über die 30er Zone Quartierstrasse in einem Einbahnregime. Für den Bus musste aber eine Alternativroute gesucht werden, da es sonst zu Verspätungen des Busbetriebes gekommen wäre, welche für die VBG nicht tragbar gewesen wäre. Zur Lösungsfindung wurde eine Busfahrt mit Zeitmessung durchgeführt, bei welcher sämtliche möglichen Umleitungsrouten abgefahren wurden. So entstand die Umleitungsroute für den Busverkehr über eine kürzere Quartierstrasse. Damit jedoch der Busverkehr in die Umleitungsroute einbiegen konnte, musste ein Abschnitt des Baustellenbereiches vor die Sommerferien vorgezogen werden. Nach Berechnungen war ein Bauen mit Lichtsignalanlage nur in der Nacht möglich. Tagsüber musste die Klotenerstrasse voll befahrbar sein. Aufgrund dieser Kriterien und Begebenheiten haben sich die beiden Bauphasen für den Wasserleitungsersatz in der Klotenerstrasse ergeben.

 

Nachtarbeiten in der 1. Bauphase:

In der ersten Phase wurde der Baustellenengpass mit LSA betrieben und der Autoverkehr und Bus verkehrte auf der Klotenerstrasse. Die Betriebszeiten für den LSA Engpass waren von 20:30 Uhr bis 05:30 Uhr. Entsprechend mussten die Arbeiten wegen hohem Verkehrsaufkommen am Tag zwingend in der Nacht ausgeführt werden. Ab 05:30 Uhr musste die Klotenerstrasse dann während der gesamten ersten Bauphase für alle Verkehrsteilnehmer befahrbar sein. Das bedeutete, dass der ganze Graben ab 05:30 Uhr mit Stahlplatten abgedeckt sein musste.

 

Hauptarbeiten während Sommerferien:

In der zweiten Phase während den Sommerferien wurde der Autoverkehr über die 30er Zone Quartierstrasse im Einbahnregime umgeleitet. Der Bus wurde über die kürzere Quartierstrasse geführt. Während den Hauptarbeiten wurde ein Bauen im Zweischichtbetrieb ausgewählt. Nach den intensiven und langen Schichten in den Sommerferien konnten die Bauarbeiten rechtzeitig beendet werden.

Mandat für Koordination und Weiterentwicklung Mobilität im Entwicklungsgebiet Salina Raurica

9.10.2019

Das Gebiet Salina Raurica im Kanton Basel-Landschaft wird umfasst vom Industriegebiet Schweizerhalle im Westen, der Römerstadt Augusta Raurica im Osten, dem Rhein im Norden und der Autobahn A2 im Süden. Salina Raurica stellt für den Kanton Basel-Landschaft die einzige grossflächige und zusammenhängende Entwicklungsreserve dar. Auf einer ca. 60 ha grossen Entwicklungszone soll ein Siedlungsgebiet mit mehreren Tausend Arbeitsplätzen und Einwohnern entstehen. Im Teilbereich Mobilität des Gesamtprojekts sind als zentrale Infrastrukturprojekte der Neubau/Rückbau der Hauptverkehrsstrasse 3/7 und die Verlängerung der Tramlinie 14 ab dem Bahnhof Pratteln bis zur neuen Endhaltestelle in Augst angesiedelt.

Die F. Preisig AG hat den Zuschlag für das Mandat «Koordination und Weiterentwicklung Mobilität» erhalten. Der Kanton Basel-Landschaft will mit diesem Mandat die Entwicklung des Gebiets und die Auswirkungen von Mobilitätsfragen kontinuierlich im Blick behalten und unter verschiedenen Einflussträgern koordinieren. Die Arbeiten wurden von F. Preisig AG im Sommer 2019 aufgenommen und dauern bis Ende 2025.

 

Weiterführende Informationen sind auf der Webseite des Gesamtprojekts zu finden: www.salina-raurica.ch

Gross-Schlauchliner für begehbare Abwasserkanäle

23.9.2019

Der begehbare, über 100jährige Mischabwasserkanal in der Pilatusstrasse war in einem sehr schlechten Zustand und musste saniert oder ersetzt werden. In der stark befahrenen Pilatusstrasse kann wegen Platzmangel kein offener Graben erstellt werden. Nachdem in den letzten Jahren die Inlinersanierungen in immer grösseren Dimensionen vorstiessen, konnte die F. Preisig AG beim Tiefbauamt der Stadt Luzern mit einer innovativen Lösung von Gross-Inliner punkten.

 

Es rollten noch ausschliesslich Pferdekutschen über die Pilatusstrasse als der Mischwasserkanal um 1900 neu erstellt wurde. So ist es wenig verwunderlich, dass der Kanal nicht gemäss der heute üblichen Norm gebaut ist. Der bestehende Kanal ist ein Spezial-Eiprofil mit geraden Seitenflächen und weist auf zirka der Hälfte seiner Länge eine extrem kleine Überdeckung auf.

 

Grabenlose Verfahren standen von Anfang an im Vordergrund. Der schlussendliche Variantenentscheid zugunsten einer Inlinersanierung wurde aufgrund der angespannten Verkehrssituation rund um den Bahnhof Luzern und der sehr geringen Überdeckung des Kanals gefällt. Nach den gelungenen Vorbereitungen konnten Mitte Mai die Nachtarbeiten starten. Um den gefalteten Gross-Inliner in den Kanal einführen zu können, wurden die vorhandenen Schachtkonen abgebrochen. Für den Tagbetrieb wurden die Schächte mittels beschichteten Stahlplatten abgedeckt. Diese wurden jeweils niveaugleich versetzt und lärmarm gelagert. Aufgrund der guten Vorbereitung konnten der Linereinzug und das Aushärten jeweils in der vorgesehenen Zeit erfolgen. Durch diese erfolgreiche Sanierung wird eine normgemässe Tragsicherheit garantiert und die Nutzungsdauer des Mischabwasserkanals noch einmal um 30 bis 50 Jahre verlängert.

Arbeiten im Loppertunnel I abgeschlossen

3.7.2019

Die seit Januar andauernden Sanierungsarbeiten im Loppertunnel I konnten in den frühen Donnerstagmorgenstunden termingerecht abgeschlossen werden. 

In den vergangenen 6 Monaten wurden folgende Arbeiten ausgeführt:

  • Gewölbe reinigen und mit Spritzbeton abdichten

  • Lokale Tropfstellen mittels Halbschalen fassen

  • Teilsanierung Seitenentwässerung

  • Anpassungen an den Kontrollschächten im Tunnel

  • Provisorien der Kabelanlage inkl. Tunnelfunk

  • Kabelkanal entfernen und auf 200m bereits wieder neu verlegen

  • Hangsicherung Seite Portal Alpnachstad

  • Vorarbeiten für die Montage der Deckenstromschiene

Bahnersatz wird eingestellt

Der Parkplatz beim Bahnhof Hergiswil, welcher als Installationsplatz diente, ist ab sofort wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. 

Die Bahnersatzbusse sind in der kommenden Nacht Do/Fr, 04./05.07.2019 das letzte Mal im Einsatz. Mit der Betriebsaufnahme am Freitagmorgen endet der Busbetrieb und die Züge verkehren wieder gemäss Fahrplan.

Totalsperre im November

Am 04.11.2019 beginnt dann mit der 2-wöchigen Totalsperre die letzte Phase der Teilsanierung Loppertunnel I. 

Im Zeitraum 04.11.2019 - 17.11.2019 wird dann noch die Fahrbahn angehoben und neu ausgerichtet sowie im Tunnel die bestehende Fahrleitung demontiert und durch eine Deckenstromschiene ersetzt. Zudem wird der restliche Kabelkanal verlegt und die Kabel anschliessend hinein gelegt. 

Wir wünschen Ihnen eine gute Fahrt. 

Zuschlag Bauherrenunterstützung Instandsetzung Brücke Limmat

10.6.2019

Die Firma F. Preisig AG hat vom ASTRA den Zuschlag für die Bauherrenunterstützung des Projekts N03/50 Instandsetzung Brücke Limmat in Dietikon erhalten. Die im Jahr 1983 fertiggestellte Brücke weist eine Länge von 555 m auf und befindet sich zwischen dem Limmattalerkreuz und dem Anschluss Urdorf Nord. Die Brücke führt über die Limmat, zwei Kantonsstrassen und das SBB-Trassee beim Bahnhof Glanzenberg. Mit dem Projekt wird die Brücke umfassend instandgesetzt, um eine Restnutzungsdauer von 65 Jahren zu erreichen. Das Mandat umfasst sämtliche Bauherrenunterstützungsleistungen in den Phasen ab dem Massnahmenkonzept bis zur Inbetriebnahme. Der Projektstart ist im Mai 2019 erfolgt, die Realisierung ist für die Jahre 2022 bis 2023 terminiert.

Totalsperre Loppertunnel erfolgreich gestartet

18.3.2019

Am 18.03.2019 wurde die Bahnstrecke zwischen Luzern und Alpnachstad für den regulären Bahnbetrieb gesperrt. Für Passagiere kommen Bahnersatzbusse zum Einsatz. In den 4 Wochen dieser Totalsperre wird der Loppertunnel 1 der Zentralbahn teilsaniert. Ein Projekt der F. Preisig AG. Die Teilsanierung ertüchtigt den Tunnel für eine weitere Nutzungsdauer von 25 Jahren. Dabei werden das Gewölbe abgedichtet, die Kabelanlagen erneuert, eine neue Fahrleitung (Deckenstromschiene) eingebaut und die Entwässerung saniert. Die Arbeiten werden durch eine Bauleitung der F. Preisig AG vor Ort betreut und beaufsichtigt.

Neue Erschliessung Umbau Spital Linth, Uznach

13.3.2019

Das Regionalspital Linth in Uznach wird zurzeit erweitert. Für eine optimale Verkehrserschliessung wurde die Gasterstrasse aufgeweitet und mit einer Abbiegespur versehen. Eine Stützmauer und mehrere Werkleitungsarbeiten vervollständigten das Projekt. Gerade noch rechtzeitig vor dem Wintereinbruch konnte die Baustelle abgeschlossen werden.

Während unsere Partnerfirma Ribi und Blum für die Verkehrserschliessung des Spitals verantwortlich ist, durften wir für das Tiefbauamt des Kantons St. Gallen die Arbeiten für die kantonseigene Strasse realisieren.

Die Herausforderung bei der Realisierung waren die unterschiedlichen Verkehrsbeziehungen, die innerhalb der Baustelle jederzeit aufrecht erhalten werden mussten und die Etappierung bestimmten: Autofahrer, Fussgänger, Patienten, Rennvelofahrer, Besucher, Biobauern, Ärzte, Spediteure, Bauarbeiter, Postautochauffeure, alle mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Erwartungen.

Im Frühsommer 2019 ist der Deckbelagseinbau geplant, und somit steht die öffentliche Zufahrt bereit, wenn nächstes Jahr die Gesamtrenovierung des Spitals abgeschlossen sein wird.

Bachstrasse St. Gallen

13.2.2019

Am Sonntag, 09. Dezember 2018 wurde mit dem Fahrplanwechsel das st. gallische Busnetz neu kombiniert und an den umgebauten Bahnhofplatz angepasst. Die Linie 6 wird von St. Georgen zum Hauptbahnhof, weiter über den Marktplatz zur OLMA und neu über die Migros Bach ins Quartier Heiligkreuz im Osten von St. Gallen geführt. Sie bedient die neuen Haltestellen Rosenheimstrasse, Bachstrasse (zusätzliche Haltekanten südlich Migros Bach), Hodlerstrasse und Kolosseumstrasse.

Die F. Preisig AG projektierte für das städtische Tiefbauamt die neue Haltestelle ‘Bachstrasse’. Die zuvor ungünstige Verkehrssituation mit beidseitigen Senkrechtparkplätzen direkt ab der Bachstrasse wurde behoben und neu geordnet. Die frei gewordenen Flächen werden neu als zweiten Gehweg, Wartebereiche und Fahrrad-Abstellplätze genutzt.

Aufgrund des Terrainsprunges wurde eine bis zu 1.50 m hohe Ortsbetonstützmauer realisiert und ein neuer Treppenzugang zu den Parkplätzen erstellt. Ein zentral gelegener Fussgängerstreifen verbindet die beiden Haltekanten und die Haltekanten auf direktem Weg mit dem Eingang zur stark frequentierten Migros Bach.

Neuartiger Staukanal für die Lokstadt in Winterthur

22.1.2019

Auf dem Areal Lokstadt in Winterthur plant die F. Preisig AG für Implenia Schweiz AG die Hauptentwässerung. Auf dem über sieben Fussballfelder grossen Areal kann das Regenabwasser aufgrund der vorhandenen Altlasten nicht versickert werden. Da die umliegende Kanalisation bereits stark ausgelastet ist, muss das anfallende Regenabwasser mittels zweier Retentionsanlagen auf dem Areal Lokstadt zurückgehalten werden. Die grössere der beiden Anlagen hat den Querschnitt von 2 x 2m und eine Länge von 126m.

Da auf dem ganzen Areal intensiv gebaut wird und die die Zufahrt, unter welcher die Retentionsanlage zu liegen kommt, dringend gebraucht wird hat sich Implenia für einen Staukanal aus vorgefertigten Elementen, anstatt eines Ortbetonbauwerks entschieden.

In intensiver Zusammenarbeit aller Beteiligten wurden die vorgefertigten Elemente von DSE Systems so weiter optimiert, dass sie allen technischen Anforderungen entsprechen. Die einzelnen, hochwertigen Betonelemente sind zur Identifikation mit einem NFC Chip versehen und enthalten als Premiere aus der Optimierung ein gemäss Norm prüfbares Fugensystem.

Die ersten 50m des Staukanals wurden mittels Portalkran, ebenfalls eine Entwicklung von DSE Systems, in zwei Tagen versetzt. Die restlichen 76m konnten gar in weniger als einem Arbeitstag eingebracht werden. Die Stadtentwässerung Winterthur erhält damit ihren ersten Staukanal komplett aus vorgefertigten Elementen.

Versickerungsmulden Binzmühlestrasse

17.1.2019

Die Versickerungsleistung des chaussierten Kiesstreifens zwischen der Binzmühlestrasse und dem Max-Bill-Platz war ungenügend und es bildeten sich über mehrere Tage Pfützen. Im Auftrag des Tiefbauamtes der Stadt Zürich, Werterhaltung durften wir die Erstellung einer begrünten Versickerungsfläche mit Retentionsmulden projektieren und Realisieren. Die Gestaltung wurde durch den zschokke & gloor, Landschaftsarchitekten vorgenommen.

Die Grünfläche wird in Längsrichtung modelliert. Ein eingelegter Streifen onduliert in Form einer Sinuskurve. Somit entstehen 13 Versickerungsmulden und 12 Kuppen. Die Materialisierung der Mulden erfolgt gemäss den kantonalen Richtlinien mit Ober- und Unterboden und erzeugt die gewünschte Vorreinigung für die Versickerung. Ebenfalls werden 30 neue Baumgruben mit Baumsubstrat erstellt und die drei Fussgängerübergänge mit Granit-Blockstufen ausgepflästert.

Die Tiefbauarbeiten konnten wie geplant Mitte Dezember 2018 fertig gestellt werden. Im Frühling 2019 werden die neuen Bäume gepflanzt und die Wiese mit einer artenreichen Saatmischung angesät.

Dieses nicht alltägliche Projekt zeigt die vielen Aspekte des Bauingenieurwesens im städtischen Tief- und Strassenbau.

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